Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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gefragt, und zur Antwort erhalten, Herr Chriſtoph ſey nach einem benachbarten Schloſſe geritten, um mit Tagesanbruch der Jagd daſelbſt beizu⸗ wohnen. Waͤhrend indeſſen die beiden Herren im Speiſezimmer der Flaſche zuſprachen, und uͤber aͤltere Zeiten, ſo wie manche Strapazen wacker lachten, fielen in den uͤbrigen Theilen des Hauſes zwei beſondere Auftritte vor. 6 4 Alles war bereits ſtill und ruhig in der Abtei. Nur der Wind heulte manchmal, oder das lange, laute Lachen der beiden Trinkgenoſſen haallte durch die Gaͤnge wieder. Da oͤffnete ſich leiſe eine Thuͤre in einer der Gallerieen des Kloſters. Katharine Plowden ſchluͤpfte, in einen Mantel gehuͤllt, mit einer Lampe heraus, die ihr mattes Licht auf die duͤſtern Waͤnde warf * und hinter ihr Alles finſter ließ. Bald fol gten ihr zwei andere weibliche Geſtalten, auf gleiche Weiſe gekleidet⸗ auf gleiche Weiſe mit Licht ver⸗

ſehn. Als Alle im ds wen⸗ ſchloß Ka⸗ thari e Thuͤre ohne Geraͤuſch zu, und ſtellte 4 die Spitze, um ſie zu leiten.

Still! ſagte Cecilie leiſe und mit zittern⸗ der Seth me.Noch ſind ſie im andern Fluͤgel 1 muunter und waͤre Deine Meinung as wͤrde unſer Beſuch Alles verrathen und

3 ſehirr Verderben herbeifuͤhren.

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