Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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nach den verſtuͤmmelten Schlachtopfern ernſte doch nur verſtohlene Blicke, die ſeine Beſorgniß andeu⸗ teten, die in ihm ſich regenden natuͤrlichen Ge⸗ fuͤhle zu verrathen, deren ploͤtzliche und maͤchtige Wirkung ganz zu unterdruͤcken, er aber noch zu unerfahren war. Sein rother Gefaͤhrte war jedoch uͤber eine ſolche Schwaͤche erhaben. Er ging an den umherliegenden Gruppen von Leich⸗ namen, ohne ſeinen Zweck aus dem Geſichte zu verlieren, mit einer Ruhe in ſeinem Auge vor⸗ uͤber, die nur eine langjaͤhrige Gewohnheit im Stande ſein konnte einzufloͤßen. Selbſt bei den weißen Maͤnnern waren die in ihren Gemuͤthern erregten Empfindungen verſchieden, wiewohl in allen gleich ſchmerzlich. Der Eine, deſſen graue Haare und gefurchtes Antlitz ſo wie ſein kriege⸗ riſches Weſen und Haltung, trotz ſeiner Verklei⸗ dung in dem ſchlichten Anzuge eines Waldbewoh⸗ ners, einen in den Vorfaͤllen des Krieges viel erfahrenen Mann verriethen, ſchaͤmte ſich nicht tiefe Seufzer auszuſtoßen, ſo oft ihm ein mehr

Nats gewoͤhnlich gaaͤſſlicher Anblick in's Auge fiel.

Der ihm zur Seite gehende junge Mann ſchau⸗ derte, ſchien aber aus zarter Ruͤckſicht fuͤr ſein Gefaͤhrten ſeine Gefuͤhle zu unterdruͤcken. Be ihnen allen ließ ſich allein der Nachzuͤgler, wel⸗ cher hinten folgte, ohne Beobachtung zu ſcheuen 1