Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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ſterben, wie wir gelebt haben, vereint und un⸗ getrennt.“

„So ſtirb denn!“ ſchrie Maqua, indem er ſeinen Tomahawk mit aller Kraft nach der wider⸗ ſtandloſen Sprecherin warf, und knirſchte vor Wuth, die er bei dieſer Aeußerung von Stand⸗ haftigkeit in der ſeiner Meinung nach ſchwaͤchſten der Gefangenen, nicht laͤnger mehr bezaͤhmen konnte, mit den Zaͤhnen. Das Beil fuhr vor Heyward vorbei durch die Luft, durchſchnitt ei⸗ nige von Alicens im Winde flatternden Locken und drang tief in den Baum hinein, in welchem es zitternd uͤber ihrem Kopfe ſtecken blieb. Dieſer Anblick erhoͤhte Duncan's Wuth zur Verzweiflung. Alle ſeine Kraͤfte zuſammennehmend, durchbrach er durch eine heftige Anſtrengung die Zweige, mit denen er feſtgebunden war und warf ſich auf ei⸗ nen Wilden, der im Begriff ſtand, mit lautem Geheul und bedaͤchtig zielend, den Wurf zu wie⸗ derholen. Sie faſſten ſich, rangen mit einander und fielen beide zur Erde. Da aber der nackte Koͤrper ſeines Gegners Heyward nicht geſtattete, ihn feſtzuhalten, und ſeinem Griffe entglitt, ſo erhob Jener ſich ſchnell wieder, ſetzte ihm das Knie auf die Bruſt und druͤckte ihn mit Rieſen⸗ gewalt zu Boden. Schon ſah Duncan das Meß⸗ ſer uͤber ſich in der Luft blitzen, als ein langer