Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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ihm Folgenden um, und ſprach niemals. Nur der Beonne als einzigem Wegweiſer folgend, oder von ſolchen v voßborgenen Merkmalen geleitet, die 8 3 nur dem Scharfblicke eines Eingeborenen nicht 4₰ entgehen, nahm er ſeinen Weg durch oͤde Fich⸗ tenwaͤlder, hier und da durch kleine bluͤhende Thaͤler, uͤber Baͤche und kleine Fluͤſſe, uͤber wele lenfoͤrmige Huͤgel, mit einer inſtinktmaͤßisen 4 wandtheit und beinah mit der graden Richtung des Vogelfluges. Niemals war er ungawiß. Der f Pfad mochte kaum zu erkennen fein, oder ſich ganz verlieren, oder offen nd deutlich vor ihm liegen, nichts konnte ſeine Eile mindern oder ihn in Zweifel laſſen; und es ſchien als wenn er keine Ermuͤdung kenne. So oft ſich die Au⸗ gen der muͤden Reiſenden von dem welken Laube, uͤber welches ſie hinritten, erhoben, ſahen ſie ſeine dunkle Geſtalt, den Kopf unbeweglich vorwaͤrts

gebogen, mit der leichten, in dem durch ſein d eignes raſches⸗Worſchreiten verurſachten Luftzuge n latternden Feder auf ſeiner Scheitel, zwiſchen den 89 Brumſtämmen vor ihnen dahingleiten.