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ganzen Lebens aͤndern konnte. Am Schluſſe der fruchtloſen und peinlichen Unterredung verlangte die Mutter von ihrem Gemahl ploͤtzlich die Erlaub⸗ niß, den Einſiedler beſuchen zu duͤrfen, der ſeit den neueſten Ereigniſſen in ungeſtoͤrtem Beſitz der ge⸗ fuͤrchteten Heidenmauer geblieben war,
Jeder Mann von anderem Charakter als Hein⸗ rich wuͤrde eine ſolche Bitte in einem ſolchen Au⸗ genblicke mit Mißtrauen vernommen haben. Allein, da er von ſich ſelbſt eine zu feſtbegruͤndete Meinung und in ſeine Frau ein zu großes Vertrauen hatte, ſo war ihm dieſe Bitte ſogar lieb, weil ſie ihn von einer Eroͤrterung befreite, in welcher er, obſchon ent⸗ ſchloſſen, niemals nachzugeben, doch ſeine Meinung mit guten Gruͤnden zu vertheidigen nicht im Stan⸗ de war. Daß er ſeine Frau willig begleitete, ihrer Ruͤckkunft geduldig harrte, ſo wie der Anfang des Zweigeſpraͤches mit Emich, iſt dem Leſer bekannt. Somit wollen wir die Scene in die Huͤtte des Ein⸗ ſiedlers verlegen.
Odo von Ritterſtein war blaß, in Folge des Blutverluſtes durch eine Wunde, die er von einem Balken des einſtuͤrzenden Kirchendaches erhalten hatte, aber noch blaͤſſer in Folge des Grames, der ſein Inneres verzehrte. Die Geſichtszuͤge der ſanf⸗


