Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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Alle uͤberein, und der Mann ſoll gefunden werden, der in Duͤrkheim in Sicherheit waͤre, wenn er von etwas Anderm ſpraͤche als vom Frieden!«

Es iſt zu beklagen, daß dieſe Geſinnung nicht ſtets die Eurige war; indeſſen ich bin nicht hier, um Vorwuͤrfe zu machen, ſondern um Euch zum Ge⸗ fuͤhl der Pflicht zuruͤck zu rufen, nicht um heraus⸗ zufordern, ſondern um zu uͤberreden, nicht um ein⸗ zuſchuͤchtern, ſondern um zu uͤberzeugen. Hier ſind die ſchriftlichen Vorſchlaͤge der hochwuͤrdigen Kirchen⸗ fuͤrſten, die mich zum Vermittler auserſehen haben. Ich raͤume Euch Zeit zur geheimen Berathſchla⸗ gung ein. Wenn Ihr die Antraͤge wohl uͤberlegt habt, ſo werde ich in Friede und Freundſchaft wie⸗ der unter Euch erſcheinen.«

Die ſchriftlichen Vorſchlaͤge wurden in Empfang genommen, und die ganze Verſammlung erhob ſich, um dem Prior ihre Hochachtung zu bezeigen. Als er den Saal verließ, erbat er ſich von mehreren Buͤrgern, namentlich auch von Heinrich Frey, die Erlaubniß, ihre Familien chriſtlichen Troſtes wegen beſuchen zu duͤrfen. Ohne Anſtand und mit Freu⸗ den erhielt er dieſe Erlaubniß, denn man mag von den Irrthuͤmern der oͤffentlichen Meinung was im⸗ mer ſagen oder denken, ſo vermag man, wenn man