Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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natuͤrlichen Folge zuruͤckkehren, und die Zeit nur um einige Tage nach der Brandnacht hinaus⸗ ſchieben.

Der Leſer muß ſich von dem Jaͤgerthal ein an⸗ deres Bild entwerfen. Zwar war die Sonne noch eben ſo mild, die Jahreszeit noch eben ſo ſchoͤn, der Forſt ſo gruͤn und lieblich, prangten die Wieſen

und Bergabhaͤnge in derſelben Abwechſelung von

Licht und Schatten, rieſelte der Bach noch eben ſo klar und ſchnell dahin, wie wir dies Alles im An⸗ fange unſerer Geſchichte geſchildert haben. Keine Huͤtte, kein Haͤuschen laͤngs der gangbaren Pfade oder in den kleinen Doͤrfern war zerſtoͤrt, und die Hartenburg draͤute noch immer in feudaliſtiſcher Groͤße uͤͤber dem wohlbekannten Gebirgspaß, un⸗ heimlich, unangreifbar und duͤſter. Aber der Ab⸗ teiberg bot dem Anblicke jene traurigen Beweiſe der Wirkungen der Gewaltthaͤtigkeit dar, welche noch

immer uͤber die Oberflaͤche von Europa als Denk⸗

male jener Scenen zerſtreut ſind, welche es uͤber⸗ ſtehen mußte, um ſeinen gegenwaͤrtigen Zuſtand der Sicherheit zu erlangen; Denkmale, welche eben ſo eindringliche Warnungen fuͤr die Zukunft, als Erinnerungszeichen an die Vergangenheit ſind.

Die aͤußere Ringmauer war unverletzt, mit