Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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ſeins bildet, dadurch vollſtaͤndig erwieſen iſt. Wie alles Gute, kann es verderbt, geſchwaͤcht, gemiß⸗ braucht werden; allein es behaͤlt, wie Alles, was aus dieſer erhabenen Quelle ſtammt, ſelbſt unter der Umduͤſterung durch das Laſter, die Spuren ſei⸗ nes goͤttlichen Erſchaffers. Wir betrachten dieſen unermuͤdlichen Mahner als einen Ueberreſt jenes gluͤcklichen und hehren Zuſtandes, den unſer Ge⸗ ſchlecht verlor, und es iſt fuͤr uns uͤber allen Zwei⸗ fel erhaben, daß die Menſchen, in dem Maße, als ſie ſeinen Einfluß fuͤhlen und wirken laſſen, ſich der urſpruͤnglichen Unſchuld entweder naͤhern, oder ſich von ihr entfernen.

Die Zerſtoͤrung der Abtei war von jenen Er⸗ gebniſſen, welche allen Gewaltthaten folgen, je nach den bisherigen Anſichten eines Jeden begleitet.

Selbſt Diejenigen, welche in Vollfuͤhrung dieſes

ſeit langer Zeit vorbereiteten Schlages am thaͤtig⸗ ſten waren, begannen wegen deſſen Folgen zu zit⸗ tern; und Wenige in der Pfalz hoͤrten von der That, ohne daß ſie den Athem wie Menſchen an⸗ hielten, welche die unmittelbare Rache des Him⸗ mels ob des Gottesfrevels erwarteten. Damit jedoch der Faden unſerer Erzaͤhlung nicht unterbrochen werde, ſo wollen wir zu den Ereigniſſen in ihrer