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Unter den Leuten des Grafen, welche nun in der Hoffnung auf reiche Beute aus den anderen Theilen der Abtei in die Kirche ſtroͤmten, brachte dieſer Witz ihres Gebieters ein langes, ſchallendes Hohngelaͤchter hervor. Um dieſelbe Zeit war ein Feuerbrand in das Stroh des Gebaͤudes, das die Soldaten des Kurfuͤrſten beherbergt hatte, gewor⸗ fen worden, und der Schein der Flamme durch die gothiſchen Fenſter der Kirche uͤberzeugte die Moͤnche von der Unwirkſamkeit aller ferneren Vor⸗ ſtellungen.
Ungeachtet ſeines zuͤgelloſen Lebenswandels be⸗ ſaß der Abt doch, in Folge ſeines hohen Berufes und des geheimen Einfluſſes, der ſelbſt den Un— wuͤrdigſten mit dem Nimbus eines heiligen Amtes umgiebt, eine Art von Wuͤrde, ja ſelbſt von Red⸗ lichkeit(denn bei den Ausſchweifenden findet ſich oft eine ſeltſame Miſchung von innerem Glauben und praktiſcher Nichtbeachtung deſſelben), welche ihn haͤufig der Hoͤhe ſeiner geiſtlichen Verrichtun⸗ gen vollkommen gewachſen machte. Ein ſo kraͤfti⸗ ger und maͤnnlicher Charakter konnte nicht aufge⸗ regt werden, ohne ſeine verborgene Energie, es ſei zum Guten oder Boͤſen, auf irgend eine Weiſe zu entfalten. Emich zweifelte am Triumphe, als er


