Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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und mildthaͤtigen Moͤnche von Limburg nicht be⸗ klagen.«.

»Gieb dem Burſchen einen Kreuzer!« rief der Graf muͤrriſch, und druͤckte dem Pferde die Spo⸗ ren in die Weichen, daß hinter deſſen Hufen der Kiesſand emporſtaͤubte.

»Hoͤre Kerl!« ſagte Heinrich Frey,»Haſt Du etwas zur Rechtfertigung Deiner Wallfahrt und des Anbettelns der Unterthanen des Kurfuͤrſten auf freier Straße aufzuweiſen?«

»Nichts als dies, hochweiſer Buͤrgermeiſter, Heinrich trug die Kette ſeines Amtes,nichts als den Befehl meines Beichtvaters, und dieſen Beglaubigungsſchein von meinen Gebietern.«

»Nennſt Du dies Nichts? Du ſprichſt von einer hoͤchſt glaubwuͤrdigen Urkunde, als waͤre ſie nur die Abſchrift ſchlechter Reime! Halt! Du darfſt durch zu großen Mangel nicht in Verſuchung ge⸗ fuͤhrt werden. Meta, haſt Du einen Kreuzer?«

»Hier iſt ein Silberpfennig, Vater, welcher den Beduͤrfniſſen des Pilgers beſſer abhelfen wird.«

»Gott ſegne Dich, Kind! Glaubſt Du dem Mangel durch Verſchwendung entgehen zu koͤnnen? Doch halt es ſind ihrer gar Viele, und ein wohl⸗ vertheiltes Geldſtuͤck wird ihnen frommen. Kommt