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Glaſes der gothiſchen Kirchenfenſter war. Auch hatte der Gottesdienſt des Morgens durch das gan⸗ ze Gebaͤude jenen beguͤtigenden Hauch verbreitet, der gewoͤhnlich der Begleiter des katholiſchen Ritus iſt. Der Weihrauch war in die Gruft gedrungen, und ſeiner ſelbſt unbewußt, fuͤhlte der edle Graf deſſen, die Nerven beſaͤnftigenden und die Leiden⸗ ſchaften beruhigenden Einfluß. Alle, welche je die Baſilica des neueren Rom betreten haben, waren noch dem Einfluß der Vereinigung moraliſcher und phyſiſcher Urſachen unterworfen, welcher, obſchon gewaltiger in jenem ungeheuren und glorreichen Bau, der einer Welt voll Eigenthuͤmlichkeit gleicht, und eine beſondere Atmoſphaͤre zu haben ſcheint, doch auch in jeder anderen katholiſchen Kirche in ei⸗ nem geringeren Grade gefuͤhlt wird.
»Hier ruhen meine Vaͤter, Arnulph«, antwor⸗ tete der Graf betreten, und hier ſind, wie Du ſagſt, Meſſen fuͤr ihre Seelen geleſen worden!«
»Und Du verachteſt ihre Graͤber,— Du willſt ſelbſt ihren Gebeinen Gewalt anthun?«
»Das waͤre keine That eines Chriſten!«
»Sieh hieher Graf. Dies iſt das Grabmal des
Sguten Emich, Deines Ahnherrn. Er ehrte Gott, und betete, frei von Zweifel, an ihren Altaͤren.⸗
»Du weißt, hochwuͤrdiger Prior, daß ich oft zu Deinen Fuͤßen meine Seele ausgeſchuͤttet habe—«
»Du haſt gebeichtet, haſt das Abendmahl ge⸗ noſſen⸗—
»Sprich lieber, die ewige Verdammniß—« unterbrach ihn eine Stimme, die ploͤtzlich aus der Gruft ertoͤnte, und aus den Graͤbern ſelbſt zu


