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Der Kettenträger, / von J. F. Cooper
Entstehung
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des Gebieters. Hätte es mir an dieſem Abend nicht gefallen, den Schwarzen anzureden, ſo würde er nie ein Geſpräch angefangen haben, auf welches er ſich, ſobald ich begonnen hatte, mit der größten Offenheit und Freiheit einließ.

Ihr ſcheint Eure Rolle bei dieſer Angelegenheit mit Klugheit und Muth durchgeführt zu haben, Jaap, ſagte ich.Ich habe allen Grund, mit Euch zufrieden zu ſein; und beſonders bin ich Euch Dank ſchuldig für die Befreiung des Indianers, und für die Art, wie Ihr die Mannſchaft aus den Wäldern in die Lichtung herab geführt habt.

Ja, Sah; dachte wohl, das würde Euch ſchon gefallen. Was Sus betrifft, hielt für das Beſte, ihn herauszulaſſen, denn er wunderbar ſicher ſein mit der Büchſe. Wir würden viel beſſer daran ſein, Maſſa Mordy, aber der Squire ſo gar bedenklich ge⸗ weſen, die Männer ſchießen zu laſſen auf die Squatters! Bei Goſcht! Maſſa Mordy, wenn er nur ſagen wollen:Feuer! wie ich es geſagt ihm, ich nicht glauben, daß ein halber Squatter davongekommen?

Es iſt am beſten ſo wie es iſt, Jaap. Wir haben Friedens⸗ zeit und befinden uns inmitten unſeres Landes; und da muß man Blutvergießen vermeiden.

Ja, Sah, aber Kettenträger; wenn ſie nicht mögen Blut vergießen, warum ſie ihn erſchoſſen, Sah?

In dem, was Ihr ſagt, Jaap, ſpricht ſich der Sinn für Gerechtigkeit aus, aber das Gemeinweſen kann durchaus keiner Sicherheit ſich erfreuen, wenn wir nicht das Geſſetz herrſchen laſſen. Unſere Aufgabe war, dieſe Squatters feſtzunehmen und ſie dem Geſetze zu überantworten.

Sehr wahr das, Sah. Niemand das können läugnen, Maſſa Nordy, aber er weder gefangen jetzt noch erſchoſſen! Gewiß es das Beſte ſein, zu thun das Eine oder das Andere mit ſolchen Böſewichtern! Nun, ich glauben, Tobit, wie ſie ihn nennen, denken