Druckschrift 
Der Kettenträger, / von J. F. Cooper
Entstehung
Einzelbild herunterladen

und rde, ran, zum 3 zu inen

mit ttet; taa⸗

1

n iſt

als

um⸗ als

rden

chem

heile daß, in bei einer ntle⸗ liche igen, irdi⸗

der

effen bei llein

233

ſchien alle Geſchäfte und den ganzen Handel und Verkehr auf der Niederlaſſung an ſich geriſſen zu haben. Er war Magiſtrat, Ober⸗ aufſeher, Diakon, nach der Einrichtung der Congregationiſten, oder was die Benennung ſein mochte, Müller, Inhaber aller Vorräthe und Kaufmann, Notar bei Teſtamenten, Eigenthümer des Gaſt⸗ hauſes, das er durch einen Andern verſehen ließ, und allgemeiner Rathgeber für die ganze Gegend. Alles ſchien durch ſeine Hände zu gehen; oder vielleicht wäre richtiger zu ſagen: Alles kam in ſeine Hände, aber wenig wieder heraus. Dieſer Mann war, in kleinem Maaßſtabe freilich, einer der Alles an ſich raffenden Geldmenſchen, die nur leben, um zu ſammeln und Geld aufzuhäufen, nach meinem Sinne und in meinen Augen die widerlichſten und verächt⸗ lichſten Leute, da ſie bei ihrem Geldzuſammenſcharren durchaus keinen der anerkennungswerthen Zwecke einer vernünftigen Induſtrie, eines achtbaren Unternehmungsgeiſtes im Auge haben. So lang ein Menſch in ſeiner Nähe war, den er für reicher hielt als er ſelbſt war, ſo lange hätte Mr. Newcome ſich unglücklich gefühlt, obgleich er nicht wußte, was anfangen mit dem Vermögen, das er ſchon erworben hatte. Man weiß nicht, ob man ſolche Charaktere mehr verabſcheuen oder bemitleiden ſoll; denn während ſie jedem Menſchen von geſundem Gefühl und edlem Geiſt zuwider ſind und ſein müſſen, tragen ſie in ihrem eigenen Buſen einen Wurm, der nie ſtirbt, und der am Marke ihres Lebens zehrt.

Mr. Newcome hatte ſeine Beſeitigung als Agent dem An⸗ ſchein nach ganz gut aufgenommen, und hatte von dem Augenblick an, wo er Grund hatte, zu vermuthen, daß ihm die Stelle ent⸗ zogen werden würde, ſich die Miene gegeben, als wünſchte er der⸗ ſelben los zu werden. In dieſer Hinſicht lief ſomit Alles ganz im Guten und freundſchaftlich ab, und durchaus keine Klage wurde von ſeiner Seite erhoben. Im Gegentheil, er kam Frank Malbone anſcheinend mit der größten Herzlichkeit entgegen, und wir ſchritten zur Verhandlung, wie es ſchien, in eben ſo guter und ungetrübter