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Der Kettenträger, / von J. F. Cooper
Entstehung
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bemerken, daß ich, als ich die Pachtverträge unterſuchte, fand, daß Kre⸗ dite im vollen Betrag jener Summe im Jahr 1776 gegeben worden waren, und daß das Geld, oder was für Geld galt, der Erlös von Ar⸗ beit, Bodenerzeugniſſen, Vieh, Butter, Käſe u. ſ. w. die ganze ſeithe⸗ rige Zeit über in Mr. Newcome's Händen geblieben, ohne Zweifel zu ſeinem großen Vortheil. So war vermöge einer ſpäten Benützung und Verwendung des großmüthigen Geſchenks meines Vaters der Agent ſeiner Sache ziemlich gewiß, den ganzen Handel durchſetzen zu können, vorausgeſetzt ſelbſt, daß Einige von den Leuten bei der neuerlich erfolgten Entſcheidung ſich ſtörriſch zeigen ſollten.

Und das hiezu angewieſene Geld iſt an den Ort ſeiner Be⸗ ſtimmung gelangt? fragte ich, als ich den Brief zurückgab.

Jeder Heller iſt ſo hinausgegangen, Major, oder wird bald hinausgehen. Wenn die erſte Congregationiſtenkirche von Ravens⸗ neſt ſteht, könnt Ihr das Haus mit dem genugthuenden Bewußt⸗ ſein anſehen, daß Euer Geld Vieles beigetragen hat zu dem guten Werke ſeiner Erbauung. Welch' ein entzückendes Gefühl muß das erwecken! Es muß ein großer Segen für Landbeſitzer ſein, wenn ſie ſich ſagen können, wie viel von ihrem Gelde ihren Mitmenſchen zu Gute kommt!

Bei mir ſollte dieß allerdings der Fall ſein, da ich von meinem Vater gehört und in der That ſelbſt auch aus den mir abgelegten Rechnungen geſehen habe, daß nicht ein Dollar Rente je die Anſiedlung verlaſſen hat, um in die Taſche des Eigenthümers des Gutes überzugehen, ja, daß die baaren Auslagen meines Großvaters, noch zu den erſten Koſten des Patentes hin, ſehr be⸗ trächtlich waren.

Ich läugne das nicht, Major, ich läugne das nicht. Es iſt ganz wahrſcheinlich. Aber Ihr werdet erwägen, was der Geiſt des öffentlichen Fortſchrittes erheiſcht; und Ihr Gentlemen Landbeſitzer erwartet natürlich von künftigen Generationen Euren Lohn ja, Sir, von künftigen Generationen. Dann wird die Zeit kommen,