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zu erwähnen, der, die Wahrheit zu geſtehen, für mich ebenſo peinlich war wie für meinen Begleiter.
„Ich habe Euren Namen nennen hören, als einen von denen, welche mit meinem Vater als einem jungen Manne, auf dem Neſt waren, Susqueſus,“ fing ich wieder an,„damals als die Canada⸗ Indianer den Verſuch machten, das Haus zu verbrennen.“
„Gut!— Susqgueſus dort— junger holländiſcher Häupt⸗ ling getödtet damals.“
„Ganz richtig— ſein Name war Guert Ten Eyck; und mein Vater und meine Mutter, und Euer alter Freund, Obriſt Follock, der nachmals Major in unſerem Regiment war, wie Ihr Euch noch erinnern werdet, halten bis auf dieſen Tag ſein Gedächtniß in Ehren als das eines ſehr theuren Freundes.“
„Das Alle, die lieben ſein Gedächtniß, jetzt noch?“ fragte der Indianer, indem er einen ſeiner forſchendſten, lebhafteſten Blicke auf mich richtete.
Ich verſtand die Anſpielung, welche auf Muhme Mary zielte, von der ich hatte reden hören als der Verlobten oder doch wenig⸗ ſtens der Geliebten des jungen Albaniers.
„Nicht Alle; es iſt auch noch eine Lady, welche ſeinen Verluſt betrauert, als wäre ſie ſeine Wittwe.“
„Gut— aber Squaw trauern nicht ſehr lange Zeit. Manch⸗ mal, nicht immer.“
„Seid ſo gut, Sureflint, und ſagt mir, wißt Ihr vielleicht etwas von einem Mannne, genannt der Kettenträger? Er war auch beim Regiment und Ihr müßt Ihn während des Krieges ge⸗ ſehen haben.“ 1
„Gewiß!— kennen Kettenträger— ihn gekannt auf Kriegs⸗ pfad— ihn gekannt, wie Streitaxt begraben worden. Ketten⸗ träger gekannt vor altem franzöſiſchem Krieg. Gelebt in den Wäldern mit ihm— er Einer von uns. Kettenträger mein Freund!“


