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Der Kettenträger, / von J. F. Cooper
Entstehung
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drei oder vier Jahrhunderten, dafür wollte ich ſtehen, wäre der alte Andries ein Gentleman geweſen, obgleich er das Wachs mit den Zähnen hätte beißen und ein Kreuz machen müſſen in Ermanglung einer beſſern Namensunterſchrift.

Und der Mann iſt ein Kettenträger, Mordaunt! rief meine

Schweſter aus.

So wie auch vor Kurzem älteſter Kapitän in Eures Vaters Regiment, Miß Littlepage. Aber, dieß bei Seite geſetzt, Andries und Dus ſind ſo wie ſie nun einmal ſind, und ich werde froh ſein, fie dieſen Sommer zur Geſellſchaft zu haben. Jaap gibt Signale,

und ich muß euch Alle verlaſſen. Ach ja wohl! Es iſt gar ange⸗

nehm hier unter dieſer Linde, und die Heimath beginnt mein Herz mit ihren Fäden zu umflechten. Nun, es thut nichts, es wird bald Herbſt ſein, und ich werde hoffentlich euch Alle, ſo wie ich euch ver⸗ laſſe, geſund und vergnügt in der Stadt wieder ſehen.

Meine liebe gute Mutter hatte Thränen in den Augen ſtehen, als ſie mich umarmte, ebenſo Kate, die, obgleich ſie Tom Bayard am meiſten liebte, doch auch mich ſehr lieb hatte. Tante Mary küßte mich in ihrer ruhigen, aber liebevollen Att, und ich ſchüttelte die Hände mit den Gentlemen, die mich zu dem Boot hinunter be⸗ gleiteten. Ich bemerkte, daß mein Vater bewegt war. Hätte der Krieg noch fortgedauert, ſo würde er an dieſe Trennung gar nicht gedacht haben, aber in dieſer gelinden, behaglichen Friedenszeit ſchien ſie ihm ungelegen zu kommen.

Nun, vergeßt mir nicht die großen Loostheile für Anneke und Katrinke, ſagte Oberſt Dirck, als wir an die Küſte hinabſtiegen. Laßt Andries von dem beſten Lande herausleſen, das gut bewäſ⸗ ſert iſt und gut bewachſen, und dann wollen wir die Looſe nach den Mädchen benennen. Das iſt eine gute Idee, Corny.

Eine treffliche, mein Freund. Mordaunt, mein Sohn, wenn du auf Stellen ſtößeſt, welche wie Gräber ausſehen, ſo wünſche ich, daß du Merkzeichen daſelbſt anbringeſt, woran man ſie erkennen

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