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Der Kettenträger, / von J. F. Cooper
Entstehung
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jedem Landesvermeſſer zufrieden ſein, den er auswählen mag, und wäre es auch ein Yankee. Andries iſt geſcheidt, wenn er auch kein Rechenmeiſter iſt, und ich glaube gewiß, er hat einen paſſenden Mann angeworben. Da er den Kontrakt zu einem ſehr guten Preis übernommen hat, iſt er ein zu ehrlicher Mann, um nicht für einen tüchtigen Mann für die Hauptſache zu ſorgen. Was alles Uebrige betrifft, ſo würde ich ihm vertrauen ſo gut wie auf irgend einen Mann in ganz Amerika.

Das iſt wahr wie das Evangelium. Mordaunt wird auch ein Auge auf die Sachen haben, da er ja ſo weſentlich betheiligt iſt bei dem Beſitzthum. Eines iſt, was Ihr nicht vergeſſen dürft, Major. Fünfhundert gute Aeres müſſen abgemeſſen werden für Schweſter Anneke, und fünfhundert für die hübſche Kate hier. So⸗ bald das geſchehen iſt, wollen der General und ich den beiden Mäd⸗ chen eine Schenkungsurkunde ausſtellen.

Dank Euch, Dirck, ſagte mein Vater mit Wärme;ich will das Land nicht ausſchlagen für die Mädchen, welche über kurz oder lang froh ſein dürften, es zu beſitzen.

Es iſt jetzt Nichts von Bedeutung, Corny; aber, wie Ihr ſagt, es kann ihnen dereinſt von Nutzen ſein. Wie wär' es, wenn wir dem alten Andries auch ein Geſchenk machten mit einem Pacht⸗ gut, obendrein in den Kauf?

Von ganzem Herzen gern! rief mein Vater lebhaft.Ein paar hundert Acres können ihm leicht ſeine übrigen Lebenstage behaglich machen. Ich danke Euch für den Gedanken, Dirck, und wir wollen Mordaunt das Loos wählen und uns die Be⸗ ſchreibung davon ſchicken laſſen, damit wir die Schenkungsur⸗ kunde vorbereiten.

Ihr vergeßt, General, daß der Kettenträger ſeinen militä⸗ riſchen Loostheil Land als Kapitän hat oder bekommen wird, wagte ich zu bemerken.Zudem wird das Land ihm von wenig Nutzen ſein, außer etwa, um es zu meſſen. Ich zweifle, ob nicht der