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Mand und ſeinem Schwager beſtand, worauf er eine augenblick⸗ liche Verbindung anrieth. „Seid glücklich, ſo lange Ihr's könnt,“ ſprach er mit bitte⸗ rem Nachdruck.„Wir leben in ſtürmiſchen Zeiten, und der Him⸗ . mel weiß, wann wir beſſere vor uns ſehen werden. Maud hat in ganz Amerika keinen einzigen Blutsverwandten, wenn nicht etwa in der brittiſchen Armee ſich einer befindet. Wir würden uns zwar Alle glücklich ſchätzen, das theure Mädchen lieben und ſ beſchützen zu dürfen, doch wird ſie wahrſcheinlich die Nähe derer vorziehen, welche die Natur ihr zu Freunden angewieſen hat. Mir wird ſie immer wie eine Schweſter ſein, ſo wie auch Ihr
— ewig mein Bruder bleiben werdet. Wenn ihr euch aber ſogleich mit . einander verbindet, ſo wird jeder Schein des Unpaſſenden vermie⸗ 1 den, und mit der Zeit— Gott wolle Euch vor allem Unglück ſchützen— werdet Ihr Eure Gattin auch ihren engliſchen Ver⸗
wandten vorſtellen können.“
1„Ihr vergeßt, Beekman, daß Ihr dieſen Rath einem Manne 3 ertheilt, der auf ſein Ehrenwort Gefangener iſt, und vielleicht gar als Spion behandelt werden kann.“
„Nein, nein, das iſt unmöglich. Schuyler, unſer edler Kom⸗ mandant, iſt eben ſo gerecht, als er ein ächter Gentleman iſt— er wird nichts der Art zugeben. Eure Auswechslung wird keine Schwierigkeit finden, und das abgerechnet, was Euch hier noch bevorſteht, kann ich für alles Andere meinen Schutz verbürgen.“
Willoughby war nicht abgeneigt, dieſem Rathe zu folgen, und ſuchte ihn bei Maud, als die ſicherſte und klügſte Maßregel, die
ſie ergreifen könnten, geltend zu machen. Unſere Heldin war
1 aber ſo weit entfernt, ſo kurz nach den Verluſten, die ſie erlit⸗ 1 ten hatte, auch nur den Schein von Glück annehmen zu wollen, daß ihr Geliebter keine kleine Aufgabe vor ſich hatte, als er ſie 1 zu dieſem Schritte überreden wollte.
Maud war bei dem feinſten Gefühle für Weiblichkeit doch


