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Mutterſprache hören; bei den beiden Mädchen war die Reinheit ihres Dialekts einzig nur dem Umſtande zuzuſchreiben, daß ihr Vater ein geborener Engländer und ihre Mutter eine Amerikanerin von rein engliſcher Abkunft war, wenn ſie gleich den Namen ihrer holländiſchen Pathin führte; ebenſo war die Vorſteherin des Inſtituts, in welchem ſie ſich ſeit drei Jahren befanden, aus London gebür⸗ tig, und nach Erziehung und Sitten eine vollendete Weltdame.
„»Nun, Maud,“ rief der Kapitän, nachdem er ſeinen kleinen, lächelnden Liebling auf Stirne, Augen und Wangen geküßt hatte— —»nun, Maud, rathe einmal, was für gute Nachrichten ich für dich und Beulah in der Taſche habe.“
»Du gehſt dieſen Sommer mit der Mutter nicht nach jener häßlichen Biberinſel, wie Manche den abſcheulichen Teich nennen — nicht wahr?“ begann die Kleine mit Blitzesſchnelligkeit.
»Das iſt recht freundlich von dir gedacht, mein Engel— mehr freundlich als klug— du haſt es aber nicht errathen.“
„Nun, Beulah, verſuch' du's,« fiel die Mutter ein, welche zwar auch mehr zu der jüngeren Tochter hinneigte, aber, vor dem größeren Ernſte und reiferen Verſtande ihrer Schweſter täglich mehr Achtung bekam:„hören wir einmal, was Beulah vermuthet.“
„Es betrifft gewiß meinen Bruder, ich ſehe es der Mutter an den Augen an,“ antwortete die ältere, indem ſie Mrs. Willoughby forſchend in's Geſicht ſah.
»Aha, richtig,“ rief Maud und begann im Zimmer herum zu hüpfen, bis ſie endlich dem Vater wieder in die Arme flog— „Bob hat ſeine Anſtellung erhalten!— O jetzt weiß ich Alles ganz genau— ich würde Euch nicht einmal danken, wenn Ihr mir's ſagtet— ich weiß jetzt Alles.— Der liebe Bob! wie wird er lachen!— und wie freue ich mich darüber!«
»Iſt es ſo, Mutter?« fragte Beulah ängſtlich und ohne zu lächeln.
„»Maud hat's errathen; Bob iſt Fähnrich— oder wird es


