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Damm herübergezogen, der durch einige Felſen, die bis zu der Waſſerfläche emporragten und zwiſchen denen das Flüßchen hin⸗ durchſchoß, ſehr geſchickt geſtützt wurde. Der eigentliche Schluß⸗ ſtein des Dammes war blos zwanzig Schritte breit, unmittelbar darunter ſenkten ſich die Felſen volle zwanzig Fuß und bildeten eine Art Waſſerfall. Der Mühlenbauer kündigte alsbald ſeinen Ent⸗ ſchluß an, das Werk hier zu beginnen, und proteſtirte feierlich gegen die Zerſtörung des Biberdammes; allein ein See von vierhundert Morgen erſchien für dieſe Gegend als allzu großer Luxus, und ſo wurde der Mann überſtimmt und die Arbeit nahm ihren Anfang.
Der erſte Schlag gegen den Damm geſchah am 2. Mai 1765, Morgens neun Uhr— und am Abend war der kleine Waldſee, der, ſpiegelglatt, in der Frühſonne geglitzert hatte, gänzlich verſchwun⸗ den! Statt ſeiner war eine weite, ſchlammige Fläche, überſäet mit Lachen und zerſtörten Biberhütten, zurückgeblieben, zwiſchen der ſich ein kleines Flüßchen langſam hindurchwand. Mochte der Ackerbauer ſich dieſes Anblicks auch noch ſo ſehr freuen— für das Auge war die Veränderung in der That höchſt trübſelig. Kaum hatte das Waſſer einen freien Abfluß gefunden, als es ſich auch alsbald Bahn brach und in einem Strome durch den oben⸗ erwähnten Engpaß hinſchoß.
Am nächſten Morgen hätte Kapitän Willoughby ſeiner Hände Werk beinahe bereut. Wie ſo ganz anders zeigte ſich die Niede⸗ rung gegen damals, als der liebliche See die Sümpfe bedeckt hatte! Und in der That, die Aenderung ging einen vollen Monat lang der ganzen Geſellſchaft ſehr nahe. Nick beſonders erklärte den gethanen Schritt für unnöthig und unweiſe, obgleich er die Sache vorhergeſehen und bereits ſeinen Gewinn daraus gezogen hatte, ja ſogar Sergeant Joyce konnte nicht umhin, zuzugeben, daß der Hügel und die frühere Inſel als militäriſche Poſition die volle Hälfte ihrer Sicherheit eingebüßt hätten.
Mit dem folgenden Monat aber gewannen die Dinge bereits ein
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