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Baumſtümpfe zurückgeblieben; die übrigen Bäume, vom Waſſer untergraben, waren in die Tiefe geſtürzt und verfault. Daraus ging hervor, daß der Strom ſchon lange eingedämmt geweſen ſein mußte; wahrſcheinlich hatten zahlreiche Biberfamilien den Ort fortwährend bewohnt und, von Generation zu Generation, die Werke ſeit Jahrhunderten im Stand erhalten. Der jetzige Damm ſchien jedoch noch nicht ſehr alt zu ſein; die Thiere hat⸗ ten vor ihrem Todfeinde, dem Menſchen, williger als vor jedem anderen Geſchöpfe die Flucht ergriffen. Kapitän Willoughby ließ alle ſeine Vorräthe auf die Inſel ſchaffen, und hier wurde auch die Hütte aufgeſchlagen— ganz gegen die Anſicht ſeiner Leute, welche nicht mit Unrecht das feſte Land für paſſender hielten; doch der Kapitän und der Sergeant entſchieden ſich nach abgehaltenem Kriegsrathe dahin, die Poſition auf dem Felshügel ſei für militäriſche Zwecke am paſſendſten und gegen Menſch und Thier am längſten zu vertheidigen. Doch wurde für die⸗ jenigen, welche einen andern Ort zur Niederlaſſung vorzogen, auch noch ein zweiter Poſten an dem zunächſt gelegenen Ufer ausgewählt. Nach dieſen Präliminarien ſann der Kapitän auf einen kühnen Streich, den er gegen die Wildniß zu führen beabſichtigte. Der Teich ſollte nämlich abgelaſſen werden, denn ſo dachte er ein präch⸗ tiges urbares Feld ohne Bäume und Wurzeln gleichſam mit einem coup de main zu gewinnen. Dadurch ließen ſich die Früchte mehrerer Arbeitsjahre nach gewöhnlicher Rechnung in einem einzigen Som⸗ mer einerndten, und über die Zweckmäßigkeit des Mittels— wenn es anders nur ausführbar war— herrſchte nur eine Stimme. Letzteres— die Ausführbarkeit nämlich— war bald erprobt. Der Fluß, der das Thal durchſtrömte, war nichts weniger als reißend; erſt an einer Stelle, wo die Hügel einander ganz nahe kamen und das Land, in niedere Vorgebirge auslaufend, terraſſen⸗ artig abfiel, begann er raſcher dahin zu eilen. Die eben erwähnte Schlucht hatte etwa fünfhundert Fuß Breite, und hier war auch der


