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und kaltblütig anlegend ſchoß er einen gewaltigen Wilden nieder, der auf dem Punkt ſtand, Guert von hinten zu packen. Dieß war der Anfang eines allgemeinen Kampfes, indem jetzt Salven von beiden Seiten erfolgten; von uns und von dem Feind, der im Ver⸗ ſteck des Waldes lag. Eingeſchüchtert durch die Wuth des perſönli⸗ chen Angriffs, der ſie bedrobte, ſprangen die übrigen Indianer in der Nähe Guert's und des Negers mit gellendem Geſchrei davon, zu ihren Genoſſen, und ließen ihre bisherigen Gefangenen befreit zurück, aber dem Feuer mehr ausgeſetzt, als da ſie noch von Feinden um⸗ ringt geweſen waren.
Alles ging mit furchtbarer Schnelligkeit vor ſich. Guert ergriff die Büchſe eines gefallnen Indianers und Jaap bemächtigte ſich ebenfalls einer, worauf ſie ſich auf uns zurück zogen, wie zwei ver⸗ folgte Löwen, auf jedem Schritte von Büchſenkugeln umſauſt. Na⸗ türlich feuerten wir auch und rückten ihnen entgegen vor; ein un⸗ kluger Schritt, da die Hauptmaſſe der Huronen ſich in gutem Ver⸗ ſteck befand, was den Kampf ungleich machte. Aber man konnte dem ſympathetiſchen Drang eines ſolchen Augenblickes nicht wider⸗ ſtehen, noch dem Triumphgefühl über die vor unſern Augen ver⸗ richteten Thaten Guert's und Jaap's, das wir Alle empfanden. Wie wir uns einander näberten, jauchzte der Erſtere und ſchrie:
„Hurrah, Corny, mein edler Camerad! laßt uns den Wald angreifen— es ſoll in fünf Minuten zeine Rothhaut mehr darin
ſeyn. Vorwärts, meine Freunde! Alle vorwärts!. Gewiß war es ein aufregender Augenblick! Wir Alle jauchzten ebenfalls, und ſchrieen Alle zuſammen: Vorwärts! Selbſt Mr. Wor⸗ den ſtimmte in das Jauchzen mit ein und drängte vorwaͤrts. Auch Jaſon kämpfte muthig; und wir gingen auf den Wald los wie eben ſo viele Bullenbeißer. Ich bilde mir ein, der Pädagog dachte, das freie Eigenthum ſeiner Mühlen hänge von dem Ausgang des Kampfes ab Vorwärts drangen wir, in offner Reihe, unſer Feuer ſparend bis zum letzten Augenblik, wahrend einzelne Schüſſe


