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Wir hegten keinen Zweifel, daß der Feind in der Schlucht zu finden ſeyn werde, denn dieß war in jeder Hinſicht der für die Be⸗ lagerungsoperationen günſtigſte Punkt, da er in der Nähe des Hau⸗ ſes und vollkommen gedeckt war, Waſſer, Holz und andre Bequem⸗ lichkeiten enthielt. Von dieſem Punkt aus konnte das Neſt beobach⸗ tet und jede günſtige Gelegenheit benützt werden. Dahin alſo wieſen wir Susqueſus an ſich zu begeben, obwohl wir nicht für räthlich erachteten, einen ſo ſchlauen Mann durch zu viele Inſtruktionen zu binden. Einige von uns begleiteten den Onondago an das Thor, und ſahen ihm nach, wie er durch die Felder dem Walde zu eilte in ſeinem gewöhnlichen hüpfenden Trabe. Ein Vogel konnte kaum in geraderer Richtung auf ſein Ziel zufliegen als er.
Die halbe Stunde, welche auf das Verſchwinden des Susque⸗ ſus in der Mündung der Schlucht folgte, war eine Zeit der ängſt⸗ lichſten, peinlichſten Spannung. Wir blieben Alle vor dem Thore ſtehen, das Ergebniß abzuwarten, Dirck, Mr. Worden, Jaſon und ein Halbdutzend Anſiedler miteingeſchloſſen. Endlich erſchien der Onondago wieder; und zu unſrer unbeſchreiblichen Freude folgte ihm eine Gruppe, in welcher ſich die beiden Gefangenen befanden. Dieſe waren gebunden, konnten aber gehen. Dieſe Gruppe mochte aus etwa zwölf Feinden beſtehen, Alle bewaffnet. Sie bewegten ſich langſam aus der Schlucht hervor und ſtiegen auf die Felder herauf, welche in gleicher Linie mit dem Hauſe lagen, und etwa vierhun⸗ dert Schritte von uns entfernt machten ſie Halt. Als wir dieſe Bewegung ſahen, laſen wir genau dieſelbe Zahl von Männern aus und gingen den Indianern entgegen, machten aber in einer Entfer⸗ nung von etwa zweihundert Schritten von ihnen Halt. Hier er⸗ warteten wir unſern Abgeſandten, welcher weiter ſchritt, nachdem die Huronen ſtehen geblieben. So weit ſah Alles günſtig aus.
„Bringt Ihr uns gute Neuigkeiten?“ fragte Herman Mordaunt lebhaft.„Sind unſre Freunde unverletzt?“
„Haben Skalp— nicht verletzt— gefangen genommen— auf


