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verſeſſen war, und denen er eine achtbare Stellung ſowohl, als ſeinen Seelenfrieden zum Opfer brachte. Was das an den Kapi⸗ tän bezahlte Ueberfahrtsgeld betrifft, o iſt es ehrlich verdient worden, und ich wüßte nicht, daß die Regierung irgend ein Recht hätte, es zurückzufordern.“
Dieſe Anſicht erregte in Mr. Green ſogar noch größeres Ent⸗ ſetzen, als Kapitän Trucks Sprache; auch vermochte er es nicht über ſich zu gewinnen, ſeine Gefühle zu unterdrücken.
„Wir leben wahrhaftig in gefährlichen Zeiten,“ murmelte er, vorzugsweiſe gegen John Effingham hin ſprechend, deſſen Aeußeres ihm beſondere Achtung einzuflößen ſchien,„wenn die Sprößlinge des Adels ſo verderbliche Anſichten unterhalten. Vergeblich glaub⸗ ten wir in England, daß die Schändlichkeiten der franzöſiſchen Re⸗ volution durch Billy Pitt ihres vergiftenden Einfluſſes beraubt wor⸗ den ſeyen. Ja, wahrhaftig, Sir, wir leben in gefährlichen Zeiten, denn die Krankheit hat ſich bis in die höheren Klaſſen hinauf ver⸗ pflanzt. Ich höre, daß man allen Ernſtes Anſchläge ſchmiedet gegen die Perücken der Richter und Biſchöfe— zunächſt wird's dann an den Thron kommen. Alle unſere ehrwüͤrdigen Inſtitutionen ſtehen in Gefahr.“
„Ich möchte ſelbſt auch glauben, daß der Thron gefährdet iſt, wenn ſein Beſtand auf den Perücken beruht, Sir,“ entgegnete John Effingham mit komiſchem Ernſt.
„Es iſt meine Pflicht, Kapitän Truck,“ fuhr Kapitän Ducie fort, welcher von ſeinem Begleiter ſo ganz und gar verſchieden war, daß er kaum derſelben Species anzugehören ſchien,„Euch zu bitten, daß Ihr uns die Perſon des Verbrechers ſammt ſeinen Habſeligkeiten ausliefert. Wir können dann Euch und Euren Paſſa⸗ gieren die Unannehmlichkeit erſparen, von dieſer widerlichen Ge⸗ ſchichte noch mehr anſehen zu müſſen.“
Sobald von Auslieferung die Rede war, trat die ganze Ge⸗ fahr ſeiner Lage in den ſchreckhafteſten Zügen vor die Seele des


