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Weiſe, und da unter ſolchen Umſtänden die Schooten in ſtäter Thä⸗ tigkeit waren, ſo begannen die weiten Falten der Segel ſich zu öffnen, waͤhrend die Matroſen noch mit dem Ankerlichten beſchäftigt waren. Dieſe Anſtrengungen beſchleunigten das Blut ſogar in den Adern der Unbeſchäftigten, und ſelbſt die Halbdeckpaſſagiere begannen außer den Gefühlen des Mitleids die Aufregung einer Jagd zu empfinden. Kapitän Truck verhielt ſich ſehr ſchweigſam, obſchon er mit großem Eifer die Vorbereitungen leitete. Er ſprang an das Steuer und ließ die Speichen fliegen, bis er das Ruder hart aufgeſtellt hatte; dann übergab er es ohne Umſtände John Effing⸗ ham, damit er es feſthalte. Sein nächſter Sprung ging nach dem Fuße des Beſahnmaſtes hin, wo er ſich eine Weile allein abmühte und dann über die Schultern zurückſah, um Jemand zur Hülfe heranzuwinken. 4
„Sir George Templemore, die Beſahnmarsſegelfallen— die Be⸗ ſahnmarsſegelfallen, Sir George Templemore,“ murmelte er in ſeiner Haſt, obſchon er kaum wußte, was er ſagte.„Mr. Dodge, jetzt iſt's Zeit, zu zeigen, daß Euer Name nicht gleichbedeutend ſey mit Eurem Weſen.“&
Mit einem Worte, faſt Alles an Bord war rührig, und dem eifrigen guten Willen der Offiziere, Stewards, Köͤche und einiger Matroſen, die am Haſpel erübrigt werden konnten, hatte man es zu danken, daß ſich Segel um Segel mit einer Geſchwindigkeit ausbreitete, welche der an Bord eines Kriegsſchiffs wenig nachgab. Das Raſſeln der Geitaublöcke, als zwanzig kräftige Burſche mit der Halſe des großen Segels nach Vorne liefen, und das Anholen der Braſſen dienten als Signal, daß das Schiff vom Ankergrunde losgekommen war und auf das Steuer anzuſprechen begann. Eine Querſtrömung hatte es unnoͤthig gemacht, das Schiff abfallen zu laſſen; die Segel aber faßten den leichten Wind faſt im Striche und der Kapitän begriff wohl, daß im gegenwärtigen Falle die
* Dodge heißt Ränke ſchmieden.


