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Die gewöhnlichen Schiffsleute waren froh, einmal Urlaub zu bekom⸗ men und ich behielt Niemand am Bord als den Flußlootſen, den ich nicht wohl entbehren konnte.
Dadurch wurde jede Geſellſchaft aus der Kajüte entfernt, welche für unſere Umſtaͤnde nicht wünſchenswerth war. Neb und drei von den Clawbonny⸗Schwarzen waren hoch erfreut, an dem Ausfluge Theil nehmen zu dürfen; mit dem Bischen Dienſt, den man dabei von ihnen verlangte, waren alle mehr oder weniger vertraut. In der That, Marble, Neb und ich waren der Aufgabe, das Schiff zu beſorgen, in jeder Beziehung vollkommen gewachſen; doch zogen wir vor, uns mit genügenden phyſiſchen Kräften vor⸗ zuſehen und ein Koch vollends war unentbehrlich— Clawbonny mußte denſelben in der Perſon der alten Dido liefern.
Gegen Mittag war die ganze Geſellſchaft zum Einſchiffen be⸗ reit. Grace wurde nach der Werfte gefahren und verfügte ſich an Bord der Schaluppe, geſtützt von Lucy und mir, doch mehr aus Fürſorge, als weil es gerade dringend nöthig war. Uebrigens wurde auf Anordnung des Arztes jede Vorſicht getroffen, um Auf⸗ regung bei ihr zu vermeiden: ſo durften die Schwarzen ihre„Miß Grace“ nicht bis ans Waſſer begleiten, was ſie gerne gethan haͤtten— ſondern mußten zu Haus bleiben.
Nur Chloe durfte— zu ihrer ungemeinen Freude— ihre junge Herrin“ auf das Schiff begleiten. Wie oft hörte ich an jenem Tage das„der Burſcher!“ ihr entwiſchen, wenn ſie Neb's Heldenthaten auf den verſchiedenen Theilen der Schaluppe mit an⸗ ſah. Es dauerte einige Zeit, bis ich mir die überflüſſige Thäͤtigkeit des Schwarzen zu erklären vermochte; ich hatte ſie anfangs dem Eifer in meiner Schweſter Dienſten zugeſchrieben, konnte aber am Ende entdecken, daß Grace dieſe Ehre mit Chloe zu theilen hatte.
Sobald ſich Alles an Bord befand, wurden die Anker gelichtet: der Klüver war bald aufgehißt, und unter dieſem kurzen Segel ſchwammen wir langſam, von einer lieblichen Südbriſe begünſtigt,
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