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Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See / von James Fenimore Cooper. Aus dem Engl. von Eduard Mauch
Entstehung
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ich Alles, was ich beſitze, darum geben, wenn zwiſchen Dir und mir über dieſen Punkt wieder volles Vertrauen herrſchte ſolches Vertrauen, wie es unter uns beſtand, als wir noch Knaben und Mädchen, faſt möcht' ich ſagen Kinder waren!

Und was hindert es? Ich weiß gewiß, die Entfremdung kommt kann nicht von mir herkommen. Du darfſt blos reden, Lucy, und ich bin Dein achtſamer Zuhörer; Du darfſt nur fragen und Du erhältſt die aufrichtigſten Antworten. Was kann alſo das Vertrauen hindern, was Du für uns Beide wünſcheſt?

Es gibt ein Hinderniß; gewiß, Miles, Du kannſt Dir leicht denken, was ich meine?

Wäre es möglich, daß Lucy auf Andrew Drewett anſpielte? dachte ich bei mir ſelbſt. ‚Hat ſie vielleicht etwas von meiner Liebe entdeckt und follte ſie, würde ſie, könnte ſie ihre Verlobung be⸗ reuen? Ein Verliebter, der alſo dachte, konnte die Frage nicht wohl lange unbeantwortet laſſen.

Handle offen gegen mich, Lucy, ich beſchwöre Dich, verſetzte ich feierlich.Ein Wort, mit Deiner alten Aufrichtigkeit und Frei⸗ müthigkeit geſprochen, kann die Kluft wieder ſchließen, die ſich in den letzten paar Jahren immer mehr zwiſchen uns erweitert hat. Was iſt das Hinderniß, das Du meinſt?

Die Entfremdung, auf welche Du anſpielſt, habe ich eben ſo deutlich geſehen und gefühlt, wie Du ſelbſt es nur immer gethan haben kannſt, Miles, erwiederte das Madchen in ihrer einfachen, natürlichen Weiſeich will nun Alles Deiner Großmuth anver⸗ trauen. Brauche ich Dir mehr zu ſagen, um Dir zu erklären, was ich meine, als den einzigen Namen Ruprecht?

Was iſts mit ihm, Lucy? Erkläre Dich deutlicher; unbe⸗ ſtimmte Andeutungen könnten ſchlimmer wirken, als gar Nichts.

Lucy's kleine Hand ruhte auf meinem Arm und ſie hatte der Hitze wegen den Handſchuh abgezogen. Da fühlte ich, wie ſie mich faſt krampfhaft drückte, während ſie fortfuhr: