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Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See / von James Fenimore Cooper. Aus dem Engl. von Eduard Mauch
Entstehung
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Dieſe Betrachtung würde dem ganzen Plane ein Ende gemacht haben, wäre mir nicht beigefallen, daß es immer in meiner Gewalt ſtehen werde, meinen Freund mit meiner Hülfe zu unterſtützen. Ich ließ etwas der Art in meiner Rede entſchlüpfen und Ruprecht zögerte nicht, die Sache, wiewohl mit feinem Takte und großer Vorſicht, weiter zu ſpinnen. Er bewies mir, daß wir bis zu der Zeit, da wir ein geſetztes Alter erreicht haben würden, ein Schiff zu kommandiren im Stande wäͤren und ich dann ohne Zweifel ſehr gern einen Theil meines verfügbaren Einkommens auf den Ankauf eines Schiffes verwenden würde. Schon nach fünf Jahren meinte er, könnten meine aufgelaufenen Jahresrenten ganz allein ſo viel betragen und dann lag eine Laufbahn des Glücks und Wohlſtands vor uns Beiden ausgebreitet.

„Es iſt wohl recht gut, Miles,“ fuhr mein gefährlicher So⸗ phiſt fort,„wenn man Geld in der Taſche, ein großes Gut, eine Mühle und derlei Dinge beſitzt; aber manches Schiff bringt mit einer einzigen Reiſe mehr ein, als Dein ganzes Vermögen Dir Zinſen abwirft; wer vollends mit Nichts anfängt, hat, wie man mir allgemein ſagt, am meiſten Ausſicht, ſein Glück zu machen, und wenn wir in unſern bloßen Kleidern davongehen, ſo kann man wohl ſagen, daß wir mit Nichts anfangen. Der Erfolg iſt uns ganz ſicher— und der Gedanke, mit Nichts zu beginnen, behagt mir vortrefflich, er iſt ſo ächt amerikaniſch!“

Es gehört in der That zu den wunderbarſten Schwächen un⸗ ſerer amerikaniſchen Landsleute, daß Viele von ihnen glauben, Leute, welche niemals die Mittel beſaßen, ſich fuͤr einen beſtimmten Beruf auszubilden, hätten die meiſte Wahrſcheinlichkeit ſür ſich, es eben in dieſem Berufe zu etwas zu bringen und wer„arm anfange,“ ſey weit beſſer daran, wenn er ſich Reichthum erwerben wolle, als der, welcher einiges Vermögen einzuſetzen habe. Auch ich war geneigt, dieſer letzteren Lehre Glauben zu ſchenken, obwohl ich nunmehr geſtehen muß, daß ich mich nicht eines einzigen Beiſpiels