VII
Viele wichtige Veränderungen ſind ſeit dem Beginn unſers Jahrhunderts über die Vereinigten Staaten gegangen, einige zum Guten, andere, da iſt kein Zweiſel— auch zum Schlimmeren: eine Thatſache, über welche das heranwachſende Geſchlecht nur durch den Bericht Aelterer zum Bewußtſein gelangen kann. Hoffentlich werfen dieſe Blätter, indem ſie die Dinge ſchildern, wie ſie waren, einiges Licht auf die beiden erwähnten Seiten. Die Bevölkerung der Re⸗ publik mag heutzutage bis zu 18 ½ Millionen geſtiegen ſein, im Jahre unſers Herrn 1800 war ſie wenig mehr als fünf Millionen. Im Jahr 1800 zählte der Staat New⸗York etwas weniger als ſechsmalhunderttauſend Seelen, heutzutage wahrſcheinlich nicht viel unter 2700000: zu gleicher Zeit zählte die Hauptſtadt 60000 Einwohner, wogegen ſie jetzt, Brooklyn und Williamsburg eingerech⸗ net, die damals ſo gut wie nicht beſtanden— an viermalhun⸗ derttauſend aufzuweiſen haben wird. Dieſe erſtaunenswerthen Zah⸗ lenwechſel haben Wechſel anderer Art mit ſich gebracht. Eine Ver⸗ größerung der Maſſen hat zwar nicht nothwendig einen Fortſchritt der Bildung in ihrem Gefolge, aber ſie leitet wenigſtens darauf,
weſentliche Erhöhungen der allgemeinen Lebensbequemlichkeiten zu
erwarten. Die Wirklichkeit hat in unſerm Falle dieſe Erwartung erfüllt, und wer mit der Lage der Dinge vertraut iſt, wie ſie jetzt ſind— wird die Unterſchiede erkennen, welche dieſe Blätter hervor⸗ heben ſollen.
Obwohl die inneren Wechſel in der Amerikaniſchen Geſellſchaft mit den bloß äußerlichen nicht Schritt gehalten haben, ſo ſind doch


