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Die beiden Admirale : ein See-Roman / von James Fenimore Cooper. Aus dem Engl. von Eduard Mauch
Entstehung
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vorgebracht, und konnte alſo niemals unangenehme Scenen oder Eindrücke veranlaſſen.

Alle drei machten von Zeit zu Zeit Reiſen nach England, wo⸗ hin der Baronet wegen ſeiner Güter, beſonders aber wegen der Auseinanderſetzung mit ſeinem Verwalter ungefähr alle fünf Jahre einmal zu gehen genöthigt war, und ſo wurden auch die Früchte und das Klima zuletzt noch von den Damen aufgegeben. Nach manchen Jahren wurde ſogar die unmanierliche, ſorgloſe aber herz⸗ liche Bedienung der Neger dem pedantiſchen Starrſinn engliſcher Domeſtiken vorgezogen, ſo vollendet die Letzteren auch in ihrem Dienſte ſeyn mochten, und die ganze Sache blieb ſpäter ſtatt eines Gegenſtandes der Klage nur noch das Ziel mancher munteren Scherze.

Es gibt nicht leicht einen größeren Irrthum, als wenn man glaubt, ein Reiſender, der voll von ſeinen heimathlichen, oft nur zu provinziellen Anſichten zum erſten Male durch ein Land kömmt, ſey im Stande, ſogar die Gebräuche, welche er wirklich vor Augen hat, mit wohl unterſcheidendem Gerechtigkeitsſinne zu be⸗ ſchreiben. Dieſe Wahrheit lernte ſeiner Zeit die ganze Familie würdigen und während ſie Alle zuſammen umſichtiger in ihren kri⸗ tiſchen Bemerkungen wurden, trug jene auch dazu bei, ihnen über⸗ haupt größere Nachſicht einzuflößen.

So wie die Sachen ſtanden, waren im ganzen brittiſchen Reiche wenig glücklichere Familien als die Sir Wycherly Wyche⸗ combes zu finden. Er ſelbſt, als das Haupt derſelben, bewahrte für alle ſeine Angehörigen ſeine männliche, ſchützende Zärtlichkeit, während ſeine Gattin als Matrone eben ſo ſchön als ſie als Mädchen lieblich geweſen war ihm mit der vollen Liebe eines Weibes anhing und ſich ſo hingebend, wie die Weinrebe an dem Eichſtamme, an ihm emporrankte.

Ueber den Ausgang des Aufſtandes im Norden haben wir wohl nicht nöthig, Vieles zu bemerken. Die Geſchichte von den Siegen des Chevaliers im erſten und von ſeiner endlichen Niederlage