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„Nun jedenfalls, Wycherly, wäre er St. James, der Zweite, geweſen.“
„Es iſt doch recht ſchlimm, Thomas, ſo gar keine Erben zu haben. Haſt Du je waͤhrend Deiner ganzen Prarxis einen ähnlichen Fall erlebt, wo ein anderes Gut eben ſo, wie das unſere, ganz ohne alle Erben geblieben wäre?“
„Der Fall iſt ſelten, Bruder; gewöhnlich gibt es immer weit mehr Erben, als Güter, um ſolche damit auszuſtatten.“
„So dacht' ich auch.— Wird denn der König Herrſchaft und Titel an ſich ziehen, Bruder, wenn unſer Lehen, wie Du's nennſt, an ihn heimfallen ſollte?“
„Da er ſelbſt die Quelle aller Ehre iſt, ſo wird ihm wohl, denk ich, an der Baronetswürde nicht allzuviel gelegen ſeyn.“
„Die Sache würde mir weit weniger Sorge machen, wenn meine Lehenswürde auf den nächſten Souverain aus engliſchem Blute überginge. Wychecombe hat von jeher nur Engländern angehört.“
„So iſt's, mein Bruder, und ſoll, wie ich hoffe, auch ewig ſo bleiben. Bin ich todt, ſo haſt Du nichts weiter zu thun, als Dir einen Erben auszuwählen und ein Teſtament mit den gehoͤrigen Formalitäten aufzuſetzen— dann wird Dein Gut nicht Fremden anheimfallen. Vergiß dabei ja nicht, die Vererbung auf ewige Zeiten recht deutlich darin feſtzuſetzen.“ 3
„Ach, Bruder,“ ſagte Sir Wycherly, in ſeiner Unruhe raſtlos umhertrippelnd,„wie war doch Alles ſo ganz nach meinen Wünſchen, ſo lange Du noch friſch und geſund einhergingſt; Du warſt mein natürlicher Erbe—“.
„Dein Erbe vermoͤge des Majoratsrechts,“ unterbrach ihn der Richter.
„Ja, ja, auf alle Fälle mein Erbe und dieß allein ſchon war für einen Mann, wie ich, der bei dem Gedanken an ein Teſtament ſo eine Art religiöſen Skrupels in ſich verſpürt,— ein wunderbarer Troſt und mächtiges Labſal. Man hat mir in die Ohren


