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Der Wildtödter : eine Erzählung / von James Fenimore Cooper
Entstehung
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ſagen was ich jetzt ſage, erwiederte Judith, die noch immer mit den Händen ihr liebliches Angeſicht verhüllte.

Dank Euch, Mädchen, Dank Euch von Grund meines Herzens. Indeſſen ich bin nicht der Mann, der den Vortheil eines ſchwachen Augenblicks benützen ſollte, wo Ihr Eure eigenen großen Vortheile vergeßt, und meint, die Erde mit Allem, was ſie ent⸗ hält, ſey in dieſem kleinen Canoe. Nein nein Judith, es wäre ungroßmüthig von mir; was Ihr mir angeboten habt, kann nie in Erfüllung gehen!

Es kann wohl, und das ohne daß Eines Urſache zur Reue hätte, verſetzte Judith mit einer Heftigkeit des Gefühls und Be⸗ nehmens, die ſie auf einmal die Hände von den Augen weg⸗ ziehen machte.Wir können die Soldaten veranlaſſen, unſere Habſeligkeiten auf dem Weg zurückzulaſſen, bis wir zurückkehren, wo wir ſie dann leicht in's Haus ſchaffen können; der See wird nicht mehr vom Feind heimgeſucht werden, während dieſes Krieges wenigſtens; alle Eure Häute könnt Ihr leicht bei der Garniſon verkaufen. Dort könnt Ihr die wenigen uns nothwendigen Lebens⸗ bedürfniſſe einkaufen, denn ich wünſche jenen Ort nie wieder zu betreten; und, Wildtödter, fuhr das Mädchen fort, und lächelte mit einer Holdſeligkeit und Natürlichkeit, daß es dem jungen Mann ſchwer wurde, ihr zu widerſtehen,zum Beweis, wie gänzlich ich die Eurige bin und zu ſeyn wünſche, wie gänzlich ich wünſche, Nichts zu ſeyn als Euer Weib, ſoll gleich das erſte Feuer, das wir nach unſrer Rückkehr aufmachen, angezündet werden mit dem Brokatkleid, und unterhalten werden mit allen Sachen, die ich be⸗ ſitze, und die Ihr für das Weib, mit dem Ihr zu leben wünſcht, nicht paſſend findet!

Ach, weh! Ihr ſeyd ein einnehmendes und liebliches Ge⸗ ſchöpf, Judith; ja, das Alles ſeyd Ihr, und Niemand kann das läugnen, der Wahrheit unbeſchadet. Dieſe Bilder ſind den Ge⸗ danken gefällig, aber ſie möchten nicht ſo glücklich ausfallen, als