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Der Wildtödter : eine Erzählung / von James Fenimore Cooper
Entstehung
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und ich hätte ihr die Füße küſſen können, ihre Vergebung zu erlangen. Ich glaube, es iſt ſo bei allen Sterbenden; doch, wenn ich mich beſinne, ſo erinnere ich mich nicht, ſolche Empfindungen bei Vater gehabt zu haben.“ Judith ſtand auf, verhüllte ihr Geſicht in ihrer Schürze, und weinte. Eine lange Pauſe— von mehr als zwei Stunden— trat nun ein, waͤhrend welcher Warley verſchiedene Male in der Cajüte aus⸗ und einging; es war ihm ſichtlich unbehaglich⸗ wenn er weg war, und doch vermochte er nicht zu bleiben. Er ertheilte verſchiedene Befehle, welche ſeine Leute ſofort vollzogen; und es war eine unruhige Bewegung unter der Truppe, zumal da Mr. Craig, der Lieutenant, mit der unangenehmen Pflicht, die Todten zu beerdigen, fertig geworden war, und von der Küſte um Inſtruktionen nachſuchte, und zu wiſſen verlangte, was er mit ſeinen Leuten thun ſolle. Während dieſer Zeit ſchlief Hetty ein wenig; und Wildtödter und Chingachgook verließen die Arche, um ſich mit einander zu beſprechen. Aber nach Verfluß der genannten Friſt trat der Wundarzt auf die Plattform; und mit einer Gemüths⸗ bewegung, die ſeine Cameraden noch nie an einem Mann von ſeiner Art und ſeinem Beruf geſehen hatten, kündigte er an, daß die Leidende ihrer Auflöſung raſch entgegen gehe. Auf dieſe Nach⸗ richt hin verſammelte ſich die Gruppe wieder; die Neugier, Zeugen eines ſolchen Todes zu ſeyn,— dero auch ein edleres Gefühl,— zog Männer, die erſt vor ſo kurzer Zeit handelnd aufgetreten bei einer Scene, welche dem Anſchein nach von ſo unendlich wichtigerem Intereſſe war— nach jener Stelle. Judith hatte inzwiſchen vor Betrübniß jede Thätigkeit aufgegeben; und Hiſt allein beſorgte die kleinen Dienſte weiblicher Aufmerkſamkeit, welche am Krankenbette ſo ſehr am Platz ſind. Bei Hetty ſelbſt war keine andere ſichtbare Veränderung eingetreten, als jene allgemeine Schwäche, welche das Herannahen der Auflöſung verkündigte. Was ſie von Geiſtes⸗