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3 jetzt, dem Brittiſchen Dienſt einen nicht geringen Theil ſeiner Aerzte; und Dr. Graham war, wie ſein Name und Geſicht gleicherweiſe . anzeigten, von Geburt ein Nordbritte.
„Das iſt etwas Außerordentliches für eine in Wäldern Lebende
und nur halb mit Vernunft Begabte,“ bemerkte er mit entſchieden ſchottiſchem Accent, als Warley und der Fähnrich eintraten;„ich hoffe nur, Gentlemen, daß, wenn wir Drei abberufen werden vom Zwanzigſten, wir dann ſo darein ergeben ſeyen, zum Halbſold eines andern Daſeyns überzugehen, wie dieß arme unkluge Mädchen!“
„Iſt keine Hoffnung, daß ſie davonkomme?“ fragte Warley,
ſein Auge auf die blaſſe Judith richtend, auf deren Wangen jedoch, ſobald er eingetreten war, zwei große rothe Flecken erſchienen waren.
„So wenig als für Charlie Stuart! Tretet ſelbſt näher und
urtheilt, Gentlemen; Ihr werdet ein Beiſpiel von Glauben ſehen
in einer außerordentlichen und wunderbaren Weiſe. Es iſt eine Art von arbitrium zwiſchen Leben und Tod in wirklichem Kampf in des armen Mädchens Gemüth, das ſie zu einem intereſſanten Studium für einen Philoſophen macht. Mr. Thornton, ich ſtehe jetzt zu Euren Dienſten; wir können den Arm gleich im nächſten Gemach beſichtigen, während wir ſo viel uns beliebt über die Ope⸗ rationen und die verſchlungenen Eigenſchaften des menſchlichen n. Geiſtes ſpeculiren.“
Der Wundarzt und der Fähnrich entfernten ſich, und Warley hatte Gelegenheit, ſich mit mehr Muße und mit beſſerem Verſtändniß . der Eigenthümlichkeit und der Gefühle der in der Cajüte verſam⸗ melten Gruppe umzuſehen. Die arme Hetty war auf ihr eignes, einfaches Bett gebracht worden, und lag in halbſitzender Stellung da, die Zeichen des herannahenden Todes in ihrem Antlitz, jedoch eigenthümlich gemildert durch den Glanz eines Ausdrucks, in welchen alle Intelligenz ihres Weſens zuſammengedrängt ſchien. Judith e und Hiſt waren in ihrer Näͤhe; die Erſtere ſaß da, in tiefer Be⸗ trübniß. Die Letztere ſtand, bereit ihr die zarte Aufmerkſamkeit
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