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„Dann will ich dafür bürgen, daß er nicht lange hauſen wird bei der armen Hetty, denn das Kind iſt, wie geſagt, gar einfäl⸗ tigen Geiſtes. Der alte Tom hat ein Gefühl für das Mädchen, und ſo auch Judith, ſo prächtig und raſchen Witzes ſie auch ſelbſt iſt; ſonſt möchte ich nicht dafür ſtehen, daß ſie ganz ſicher wäre unter der Art von Männern, wie manchmal an das Ufer des See's kommen.“ 4
„Ich dachte, das Waſſer ſey ein unbekannter und wenig be⸗ ſuchter Platze bemerkte der Wildtoͤdter, dem es ſichtlich unbehaglich ward beim Gedanken, der Welt zu nahe zu ſeyn.
„So iſt es auch ganz, mein Junge; nicht die Augen von zwanzig weißen Männern haben ihn erblickt; aber doch können zwanzig Grenzmänner von ächtem Schrot und Korn,— Jäger und Fallenſteller und Kundſchafter und dergleichen— genug Unheil anrichten, wenn ſie den Verſuch machen. Es wäre mir etwas Entſetzliches, Wildtödter, wenn ich nach einer Abweſenheit von ſechs Monaten Iudith verheirathet fände!“
„Habt Ihr des Mädchens Wort und Zuſage, die Euch zu beſſerer Hoffnung berechtigen?“
„Ganz und gar nicht. Ich weiß nicht, was es iſt. Ich ſehe gut genug aus, Junge! ſo viel kann ich in jeder Quelle ſehen, worauf die Sonne ſcheint,— und doch konnte ich die kleine Hexe nie zu einer Zuſage oder auch nur zu einem herzlichgemeinten Lä⸗ cheln bringen, obgleich ſie oft Stunden lang lacht. Wenn ſie ge⸗ wagt hat, in meiner Abweſenheit zu heirathen, wird ſie wohl die Süßigkeit des Wittwenſtandes zu koſten bekommen, noch ehe ſie zwanzig Jahre alt iſt!“ 3
„Ihr würdet doch dem Mann, den ſie gewählt, Nichts zu Leid thun, Hurry, blos darum, weil ſie ihn mehr nach ihrem Geſchmack gefunden, als Euch?“
„Warum nicht? Wenn ein Feind meinen Weg durchkreuzt, ſollte ich ihn nicht hinausſchlagen? Seht mich an— bin ich ein


