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die Art dieſes Thieres, als die Art anderer Mitgeſchöpfe hat. Einige glauben, er ſey in ſeiner Jugend Freibeuter auf dem Salz⸗ waſſer geweſen, und der Genoſſe eines gewiſſen Kidd, der wegen Seeräuberei gehenkt wurde, lang ehe Ihr und ich geboren oder bekannt wurden, und er ſey in dieſe Gegend gekommen in der Hoffnung, des Königs Kreuzer würden nie über die Berge herüber kommen, und er könne ſich in den Wäldern im Frieden des Raubes erfreuen.“
„Dann war er im Irrthum, Hurry, ſehr im Irrthum. Des Raubes kann ſich ein Menſch nirgends im Frieden erfreuen.“
„Das iſt, je nachdem er eine Gemüthsart hat. Ich habe Solche gekannt, die ſich deſſen gar nicht anders erfreuen konnten, als in wilder Luſtbarkeit, und wieder Andere, die ihn am beſten ge⸗ noſſen in einem einſamen Winkel. Manche Menſchen haben keinen Frieden und Ruhe, wenn ſie keinen Raub finden, und Andre nicht, wenn es ihnen gelingt. Die menſchliche Natur iſt kurios in dieſen Dingen. Der alte Tom ſcheint zu keiner von beiden Arten zu gehören, denn er genießt ſeinen Raub, wenn er das Seinige wirk⸗ lich ſo erworben, ſehr ruhig und behaglich mit ſeinen Töchtern, und wünſcht nicht mehr.“
„Ja, er hat auch zwei Töchter; ich habe die Delawaren, die in der Gegend herumjagten, ihre Geſchichten von dieſen jungen Weibern erzählen hören. Iſt keine Mutter da, Hurry?“
„Es war eine da, wie natürlich, aber ſie iſt jetzt gute zwei Jahre todt und verſenkt.“
„Ha, wie!“ ſagte Wildtöodter, ſeinen Begleiter mit einigem Erſtaunen anſchauend.
„Todt und verſenkt, ſag' ich, und ich denke, das iſt gut und klar geſagt. Der alte Kerl verſenkte ſein Weib in den See, als er von ihr ſcheiden mußte, wie ich als Augenzeuge der Ceremonie verſichern kann; aber ob Tom dieß gethan, um ſich das Graben zu erſparen, was kein Spaß iſt unter Wurzeln, oder in der Einbildung, daß Waſſer die Sünde eher abwaſche als Erde, iſt mehr als ich ſagen kann.“


