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Der Wildtödter : eine Erzählung / von James Fenimore Cooper
Entstehung
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VIII

Es gibt eine anſehnliche Claſſe von Romanleſern— anſehnlich ebenſo wegen ihrer Zahl als in jedem andern

Betracht,— die man oft mit dem Mann verglichen hat,

der„ſingt, wenn er liest, und liest, wenn er ſingt“. Dieſe Leute ſind über die Maßen phantaſiereich in allem That⸗ ſächlichen, und ſo buchſtäblich pedantiſch, wie die Ueberſetzung eines Schulknaben, in Allem, was zur Poeſie gehört. Zum Nutz und Frommen aller ſolcher Leute wird hiemit aus⸗ drücklich erklärt, daß Judith Hutter eben Judith Hutter iſt, und keine andere Judith; und überhaupt, daß, wenn irgendwo bei einem Taufnamen oder bei der Farbe des Haares eine Aehnlichkeit, ein Zuſammentreffen ſich findet, nichts weiter gemeint iſt, als was für den Unbefangenen in der Gleichheit des Taufnamens oder der Haarfarbe liegt. Lange Erfahrung hat den Verfaſſer belehrt, daß dieſer Theil ſeiner Leſer der bei weitem am ſchwerſten zu befriedigende iſt, und er möchte ihnen, zum Beſten beider Parteien, den ehrerbietigen Rath geben, den Verſuch zu machen und Werke der Einbildungs⸗ kraft ſo zu leſen, als wären es Erzählungen poſitiver That⸗ ſachen. Ein ſolches Verfahren könnte ſie vielleicht in Stand ſetzen, an die Möglichkeit der Dichtung zu glauben.

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