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uns durch die Betriebſamkeit eines ſehr unfähigen und arm⸗ ſeligen Herausgebers erhalten wurde— vor uns liegen. Ent⸗ ſchieden hat dieſer Mann nicht immer ſeinen Autor verſtanden und namentlich über einen Umſtand ſo dunkel berichtet, daß er den Novelliſten, der natürlich mit allen Gedanken und Gefühlen, mit den Charakteren und gelegentlich auch mit gänzlich unbekannten Schickſalen ſeiner Helden vertraut ſeyn muß— in keine kleine Verlegenheit brachte. Der Seemann rechnete nämlich ehedem den Tag vom Mittag an; aber trotz unſeres angeborenen Scharfſinnes und unſerer tiefen Einſicht in derartige Fragen der Technik waren wir nicht im Stande, ausfindig zu machen, ob der Herausgeber des Tagebuchs die ebengemeldete Zählungsmethode adoptirt oder ob er ſich zu der gemeineren und unverſtändigeren Weiſe der„Land⸗ ratten“ herabgelaſſen hat. Wir wollen jedoch mit dem einem Geſchichtſchreiber ſo wohl ziemenden Geiſte der Unpar⸗ teilichkeit annehmen, daß er beides zugleich that.
Ueber die unbedeutenderen Perſonen unſerer Erzählung brauchen wir nicht viel zu ſagen. Jedermann weiß, daß Columbus Matroſen in ſeinen Schiffen hatte und daß er mehrere Eingeborne von den Inſeln, welche er entdeckte, mit nach Spanien zurückbrachte. Der Leſer ſoll jetzt mit einigen dieſer Individuen näher bekannt werden, als es ihm(wie wir wohl zu behaupten wagen dürfen) aus irgend früher erſchienenen Schriften möglich war. Was die untergeord⸗ neten Vorfälle betrifft, die mit bekannten geſchichtlichen


