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ruhig in ihrer Arbeit fortfuhren, während die Kugeln von allen Seiten an ihnen vorbeipfiffen. Gegen Abend wurde eine bedeu⸗ tende Truppenmacht eingeſchifft und nach dem Kaſtell geführt. Waſhington erſchien in eigener Perſon auf den Höhen und immer deutlicher konnte man alle militäriſchen Anzeichen eines beabſtchtigten entſchloſſenen Angriffs auf der einen und eines hartnäckigen Wider⸗ ſtands auf der andern Seite erkennen.
Doch die traurige Erfahrung von Breed's hatte eine Lehre gegeben, die noch wohl im Gedächtniß war. Dieſelben Führer ſollten auch bei der kommenden Scene die Hauptrolle übernehmen und es war nöthig, manche von den Ueberbleibſeln der nämlichen Regimenter zu verwenden, welche bei der früheren Gelegenheit ſo ſtark geblutet hatten. Die halbgeübten Landleute aus den Kolo⸗ nien wurden nicht länger verachtet und die kühnen Operationen des vergangenen Winters hatten die engliſchen Generale belehrt, daß in dem Maaße, als die Mannszucht unter ihren Feinden Fort⸗ ſchritte machte, ebenſo auch in ihren Manövern eine kräftigere Führung der Maſſen zu bemerken war. Auf dieſe Art verſtrich der Tag unter Vorkehrungen. Tauſende von Männern in beiden Heeren ſchliefen dieſe Nacht unter den Waffen, mit der Erwartung vor ſich, beim Erwachen am nächſten Morgen auf das Schlachtfeld ge⸗ führt zu werden.
Nach der Langſamkeit ihrer Bewegungen iſt es nicht unwahr⸗ ſcheinlich, daß der großen Mehrzahl der königlichen Streitkräfte die Dazwiſchenkunft der Vorſehung nicht ſchmerzlich ſiel, welche ihnen jedenfalls Ströme von Blut und wohl gar die Schmach einer Nieder⸗ lage erſparte. Einer jener plötzlichen, dieſem Klima ſo eigenthümlichen Stürme erhob ſich in der Nacht, Menſchen und Vieh vor ſich her⸗ treibend, und Alle nöthigend, vor dieſem mächtigen Kampfe der Elemente in ihrer Schwäche Schutz zu ſuchen. Die goldenen Augenblicke gingen verloren und nachdem er ſo viele Entbehrungen ertragen und ſo manches Leben umſonſt geopfert hatte, traf der grimmige Howe


