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Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston / von J. F. Cooper. Nach der letzten, vom Verfasser durchges., verb. und mit Anmerkung versehenen Ausg. übertr. von Eduard Mauch
Entstehung
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deren thätige Mitwirkung bei dem Unglück ſeiner Familie nun offen anerkannt worden war. Es war bald deutlich, daß er in ſeinem Vorhaben ſchwankte und er zoͤgerte auch nicht, dieß zu erklären.

Ich will Ihnen folgen, erwiederte er endlich;denn wer kann ſagen, was die Hartnäckigkeit der Rebellen zunächſt verſuchen wird, und bald könnten uns die ferneren Gelegenheiten gänzlich fehlen. Erſt aber will ich dieſe meine ſchöne

Lincoln, ich kann ich darf Dich nicht verlaſſen, fiel Cä⸗ cilie mit Wärme ein:gehe, höre und erfahre Alles; ſicherlich kann es dabei Nichts geben, was ein Weib nicht wiſſen dürfte.

Ohne einen weiteren Einwurf abzuwarten, ahte Ralph eine raſche Bewegung der Einwilligung, wandte ſich um und nahm mit ſeinen gewohnten eiligen Schritten den Weg nach der niederen, finſteren Wohnung von Abigail Pray. Die Bewegung in der Stadt hatte dieſes verachtete und vernachläſſigte Gebäude noch nicht er⸗ reicht, das ſogar noch düſterer und ſtiller als gewöhnlich war. Als ſie jedoch unter dem zerſtreut umherliegenden Tauwerk, mitten durch den Schauplatz der in der vergangenen Nacht vorgefallenen Unordnung ihren Weg ſuchten, drangen einige erſtickte Seufzer aus einem der Thürme und zeigten ihnen, wo ſie die mißhandelten unglücklichen Bewohner des Hauſes zu ſuchen hatten. Als ſie die Thüre des kleinen Gemaches öffneten, ſtand nicht nur Lionel und Cäeilie ſtill ſogar der alte Mann ſchien einen Augenblick zu zaudern.

Die tiefgebeugte Mutter des Simpels ſaß auf ihrem niederen Stuhl, mit der Ausbeſſerung einiger ſchlechten, werthloſen Klei⸗ dungsſtücke beſchäftigt, welche, wie es ſchien, durch die zerſtörende Achtloſigkeit ihres ruheloſen Kindes ſtark Noth gelitten hatten. Während jedoch ihre Finger mit mechaniſcher Geſchicklichkeit dieß Geſchäft verrichteten, war in ihren harten, trockenen Augen das Seelen⸗ leiden, welches ſie zu verbergen kämpfte, nur zu deutlich zu leſen. Job lag noch zu Bett; ſein Athem war lauter und mühſamer als damals, wo wir ihn das letzte Mal verließen, während ſeine Züge

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