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Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston / von J. F. Cooper. Nach der letzten, vom Verfasser durchges., verb. und mit Anmerkung versehenen Ausg. übertr. von Eduard Mauch
Entstehung
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die kommenden Ereigniſſe, welche die damalige Periode bezeich⸗ nete, ſammelte ſich ein großer Haufe Zuſchauer auf Beacon⸗Hill;* von ſeinem kegelförmigen Gipfel weit hinab bis zu ſeinem öſtlichen Abhange ſich ausbreitend, blickten Alle in geſpannter Erwartung nach dem Gegenſtand ihrer gemeinſchaftlichen Aufmerkſamkeit. In dieſer großen Verſammlung herrſchten übrigens ſehr verſchiedene Gefühle, und mancherlei, oft ganz entgegengeſetzte Wünſche waren es, denen ſie nachhing. Während der ehrbare, ernſte und dabei vor⸗ ſichtige Bürger bemüht war, die Bitterkeit, welche ſeine Seele erfüllte, unter dem Anſchein kalter Gleichgültigkeit zu verbergen, ertönte von einigen munteren jungen Leuten, die, in den kriegeriſchen Putz ihres Standes gekleidet, unter den Haufen gemiſcht ſtanden, lauter Jubel und herzliche Glückwünſche bei der Ausſicht, von der entfernten Heimath und den abweſenden Freunden Kunde zu ver⸗ nehmen. Aber das lange, laute Raſſeln der Trommeln, das von dem angränzenden Grunde in die Abendluft heraufdrang, rief mit einem Mal dieſe müſſigen Zuſchauer insgeſammt von der Stelle, worauf der Hügel im ruhigen Beſitz Derjenigen verblieb, welche die gegründetſten Anſprüche auf ſeine Benützung hatten. Doch war damals keine Zeit zu ruhiger, rückhaltsloſer Mittheilung. Lange bevor die Abendnebel die Schatten, welche die untergehende Sonne herüberwarf, eingehüllt hatten, war der Hügel gänzlich verlaſſen; der Reſt der Zuſchauer war von der Höhe herabgeſtiegen und Alle verfolgten einzeln, ſchweigend und in Gedanken vertieft die ver⸗ ſchiedenen Wege nach den düſteren Häͤuſerreihen, welche die Niede⸗ rung längs der Oſtſeite der Halbinſel bedeckten. Trotz dieſes Anſcheins von Apathie war das Gerücht, das in Zeiten großer Aufregung immer Mittel findet, ſein Flüſtern umherzutragen, wenn es nicht wagen darf, ſeine Kunde laut werden zu laſſen bereits geſchäftig, die unwillkommene Nachricht zu verbreiten, daß das fremde Schiff der Vorläufer einer Flotte ſey, welche einem Heere *Leuchtihurm⸗Hügele zu deutſch. A. d. U.