VII
Muß der Verfaſſer auch ohne Rückhalt bekennen, daß Lionel Lincoln nicht geworden iſt, was er ſich von ihm ver⸗ ſprochen hatte, als er ſeine Arbeit begann— ſo iſt er doch der Meinung, daß der Roman nicht aller Anſprüche an des Leſers Aufmerkſamkeit ermangele. Die Schlachten von Lexington und Bunker’s Hill, ſowie das Manöver auf Proſpect Hill ſind, wie er überzeugt iſt, mit ſo viel geſchichtlicher Treue erzählt, als überhaupt einem Manne möglich war, der kein Augen⸗ zeuge dieſer wichtigen Ereigniſſe geweſen iſt. Keine Mühe blieb für Unterſuchung engliſcher wie amerikaniſcher Dokumente ge⸗ ſpart und manche Privatautorität wurde befragt, um dem dringenden Wunſche nach ſtrenger Wahrheit zu genügen. Grund und Boden wurde beſucht und genau geprüft: wider⸗ ſprechende Zeugniſſe einer genauen Vergleichung unterworfen und der Erfund mit der Wahrſcheinlichkeit möglichſt in Ein⸗ klang gebracht. Selbſt einen Witterungskalender trug der Verfaſſer Sorge, ſich zu verſchaffen und deſſen Angaben ſorg⸗ fältig zu beachten, ſo daß der, welcher ſich für ſolche Details intereſſtrt, verſichert ſeyn darf, beim Leſen des Buchs nur Fakta über alle dieſe Einzelheiten zu finden. Zur Erinne⸗ rung für Kritiker möge erwähnt werden, daß beim erſten Erſcheinen des Lionel Lincoln dem Verfaſſer eine Nicht⸗ beachtung der Naturgeſetze Schuld gegeben wurde, weil— er den Mond ſo oft eingeführt habe! Die Kritik überſah hier, in ihrem Drange zu tadeln, den wichtigen Umſtand, daß die angeführte Zeit von Monat zu Monat fortſchritt und ihr


