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Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780 / von J. F. Cooper. Nach der von dem Verfasser durchges., verb., mit einem neuen Vorw. und mit Noten begleiteten Ausg. übertr. von C. Kolb
Entstehung
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die Sache ſeines Vaterlandes! Ich würde weit freudiger fechten, Franciska, wenn mir Dein Bruder zur Seite ſtünde.“

„O, ſprich nicht davon! Du weckſt ſchreckliche Gedanken in meiner Seele.“

„Ich will nicht mehr davon ſprechen,“ verſetzte der Neuver⸗ mählte;„aber ich muß Dich jetzt verlaſſen. Je früher ich gehe, Franciska, deſto früher werde ich wieder zurückkehren.“

Man hörte jetzt den Huftritt eines Pferdes ſich dem Hauſe nähern, und Dunwoodie verabſchiedete ſich eben von ſeiner Gattin und ihrer Tante, als ſeine Ordonnanz einen Offizier in's Zim⸗ mer führte.

Dieſer trug die Uniform eines Adjutanten, und der Major er⸗ kannte in ihm ſogleich einen Offizier von Waſhington's Generalſtab.

„Major Dunwoodie,“ ſagte er nach einer Verbeugung gegen die Damen,„der Obergeneral hat mich beauftragt, Ihnen dieſes Schreiben zu überbringen.“

Nachdem er ſeiner Botſchaft entledigt, verabſchiedete er ſich unmittelbar wieder, unter dem Vorwandte des Dienſtes.

„Das gibt in der That der ganzen Angelegenheit eine uner⸗ wartete Wendung,“ rief der Major:„aber ich ſehe klar in der Sache, Harper hat meinen Brief erhalten, und wir fühlen bereits ſeinen Einfluß.“

„Sind es Neuigkeiten, die auf Heinrich Bezug haben?“ fragte Franciska haſtig, indem ſie an ſeine Seite eilte.

„Hört, und Ihr ſollt ſelbſt urtheilen.“

„Sir, Nach Empfang des Gegenwärtigen werden Sie Ihre Schwa⸗ dron zuſammenziehen, um der Truppenabtheilung, welche der Feind zur Bedeckung ſeiner Fouragirer ausgeſendet hat, morgen früh um zehn Uhr auf den Höhen von Croton zu begegnen, wo ſie ein Regiment Fußvolk zu Ihrer Unter⸗ ſtützung antreffen. Die Flucht des engliſchen Spions iſt

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