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ſeinen Gürtel feſter an und traf ſeine Vorbereitungen zur Abreiſe, obgleich man nicht verkennen konnte, daß auch ihm der Abſchied drückend wurde. Ein oder zwei Mal verſuchte er zu ſprechen, aber die Laute blieben ihm in der Kehle ſtecken. Endlich warf er ſeine Büchſe auf die Schultern und rief mit lauter Jägerſtimme, die weithin durch die Wälder hallte:
„Herein, herein, Jungen!— fort, fort, Hunde!— Ihr werdet müde Füße kriegen, ehe ihr an dem Ziele unſerer Reiſe anlangt!“
Die Hunde ſprangen bei dieſem Ruf von der Erde auf, beſchnupperten die Gräber und das ſchweigende Paar, als wüßten
fie, was ihnen nunmehr bevorſtehe, und folgten dann gehorſam ihrem
Herrn auf der Ferſe. Eine kurze Pauſe war eingetreten, während welcher ſogar der Jüngling ſein Geſicht an dem Grabſteine ſeines Großvaters verbarg. Sobald jedoch der Stolz des Mannes die Gefühle der Natur bewältigt hatte, wandte er ſich, um ſeine Bitten zu erneuern, bemerkte aber alsbald, daß er und ſeine Gattin allein an der Grabesſtätte waren.
„Er iſt fort,“ rief Effingham.
Eliſabeth erhob ihr Antlitz und ſah den alten Jäger an dem Nande des Waldes ſtehen, wie er noch einen Moment zurückblickte. Sobald er wahrnahm, daß man ihm nachſchaute, fuhr er ſich mit der rauhen Hand haſtig über die Augen und winkte ein Lebewohl, worauf er auf's Neue ſeinen Hunden rief, die ſich an ſeine Füße ſchmiegten, und in dem Forſte verſchwand.
Es war das letzte Mal, daß ſie Lederſtrumpf geſehen hatten, obgleich Richter Temple nach ihm ſpähen ließ und ſogar in eigener Perſon an den Nachforſchungen Theil nahm. Er war weiter nach Weſten gezogen— der erſte jener Anſtedler, welche der Volks⸗ wanderung den Weg guer durch unſer Feſtland zeigten.
Die Anſiedler. 3. Aufl.


