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Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde / von J. F. Cooper. Nach der letzten, vom Verfasser durchges., mit einem neuen Vorw. und mit Noten begleiteten Ausg. übertr. von C. Kolb
Entstehung
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Die raſche Annäherung von Fußtritten verhinderte eine Antwort und zum Erſtaunen der ganzen Geſellſchaft ſah man Herrn Grant an der Seite des Berges hinan klimmen, eifrig bemüht, den Ort zu erreichen, wo ſie ſtanden. Oliver ſprang ihm bei, und durch ihre vereinten Anſtrengungen gelang es bald, dem würdigen Geiſt⸗ lichen wohlbehalten in ihre Mitte zu helfen.

„Wie kömmt es, daß wir Sie hier ſehen?“ rief Edwards. „Iſt denn jetzt wohl eine Zeit, den Berg zu beſuchen?“

Die haſtigen und frommen Dankgebete des Geiſtlichen waren bald beendet, und als es ihm gelungen war, ſeine verwirrten Sinne zu ſammeln, verſetzte er:

„Ich hörte, daß man mein Kind am Gebirge geſehen habe, und als das Feuer auf dem Gipfel ausbrach, trieb mich meine Unruhe in's Freie, wo ich Luiſe in Todesängſten um Miß Temple fand. Ich bin an dieſen gefährlichen Ort gekommen, um ſie auf⸗ zuſuchen, und ich glaube, ohne den Schutz Gottes und ohne Natty's Hunde wäre ich wohl in den Flammen umgekommen.“

„Ja, den Hunden darf man nachgehen; denn wenn irgendwo noch eine Oeffnung da iſt, ſo werden ſie ſolche ſicher auswittern,“ entgegnete Natty.„Dem Hunde iſt die Naſe, was die Vernunft dem Menſchen.“ 4

„Ich machte es ſo, und ſie führten mich an dieſe Stelle; aber Gott ſey gelobt, daß ich euch alle wohl und ſicher ſehe.“

„Ei nein,“ erwiederte der Jäger;„wir ſind zwar ſicher, aber was das Wohlſeyn betrifft, ſo läßt ſich das auf John nicht an⸗ wenden, wenn Sie nicht allenfalls einen Abſchied vom Irdiſchen darunter verſtehen.“

„Der Mann hat Recht,“ ſagte der Geiſtliche mit der heiligen Würde, mit welcher er ſich Sterbenden zu nähern pflegte;—„ich bin ſchon ſo oft an Todtenbetten geweſen, um nicht zu ſehen, daß der große Sieger über das Leben Hand an dieſen alten Krieger gelegt hat. O, wie tröſtlich iſt es, zu wiſſen, daß er den liebenden

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