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und ungeheure Rauchwolken ergoßen ſich über das Thal; Luiſens Gedanken kehrten jedoch immer zu den wilden Thieren zurück, ohne daß ſie ſich etwas von der wahren Sachlage träumen ließ. Sie hatte ſich längs des Saumes der niedrigen Fichten und Kaſtanien an der Außenſeite des Forſtes und unmittelbar über dem Winkel auf⸗ geſtellt, wo die Straße von der geraden Richtung nach dem Dorfe abbog und ſich ſeitwärts bergan zog. Sie konnte daher nicht nur das Thal, ſondern auch den Weg unter ihr überblicken. Die wenigen Vorübergehenden, deren ſie anſichtig wurde, waren in ernſte Ge⸗ ſpräche vertieft und erhoben ihre Augen häufig nach dem Berge, bis ſie endlich auch Leute ihre Höfe verlaſſen und gleichfalls in die Höhe ſchauen ſah. Beunruhigt durch ſolche ungewöhnliche Be⸗ wegungen, und unſchlüſſig, ihren Poſten zu verlaſſen, obgleich ſie ſich auch fürchtete zu bleiben, wurde das Mädchen durch die dumpfen knarrenden, aber vorſichtigen Tritte eines Mannes aufgeſchreckt, der durch das Gebüſch herankam. Sie wollte eben fliehen, als Natty aus dem Verſteck auftauchte und an ihre Seite trat. Der alte Mann lachte, während er ihr freundlich die vor Furcht bebende Hand ſchüttelte.
„Ich freue mich, Sie hier zu treffen, mein Kind,“ begann er, „denn der Rücken des Berges ſteht in Flammen, und es würde ge⸗ fährlich ſeyn, jetzt hinauf zu gehen, bis das Feuer darüber hinweg⸗ geleckt und das todte Holz aufgezehrt hat. Ich traf da oben einen einfältigen Mann— einen Cameraden von dem Schufte, welcher mich in all dieſe Ungelegenheiten gebracht hat— der auf der Oſt⸗ ſeite nach Erz gräbt. Ich ſagte ihm, die unachtſamen Wichte, welche einen erfahrenen Jäger nach Einbruch der Dunkelheit in den Waͤldern zu fangen gedachten, hätten ihre Holzfackeln in's Ge⸗ büſch geworfen und es würde wie Werg aufbrennen; er ſollte daher den Berg verlaſſen. Er war jedoch ſo auf ſein Geſchäft erpicht, daß ihn keine Gewalt von der Stelle zu bringen vermochte. Wenn er nicht verbrannt iſt und ſich in dem von ihm ſelbſt aufgeworfenen Grabe


