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Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde / von J. F. Cooper. Nach der letzten, vom Verfasser durchges., mit einem neuen Vorw. und mit Noten begleiteten Ausg. übertr. von C. Kolb
Entstehung
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5⁵

„Wer iſt der junge Menſch, Aggy?“ fügte er bei;„ich kann mich nicht erinnern, ihn je vorher geſehen zu haben.“

Der Schwarze gedachte der Hindeutung auf den Santiclaus und erſtattete einen kurzen Bericht, wie ſie die fragliche Perſon auf dem Gipfel des Berges getroffen, wobei er es aber vermied, der zufalligen Verwundung zu erwähnen und nur beifügte, daß er glaube, der Jüngling ſey ein Fremder. Richard war mit dieſer Erklärung völlig zufrieden, denn es kam oft vor, daß Leute vom erſten Rang Fremde, die ſie im Schnee hinwaten ſahen, in ihre Schlitten nahmen. Er hörte Aggy mit großer Aufmerkſamkeit an und bemerkte ſodann:

„Nun, wenn der junge Menſch nicht durch die Leute in Temple⸗ ton verderbt worden iſt, ſo läßt er ſich vielleicht beſcheiden an, und da ſeine Abſicht ohne Zweifel eine gute war, ſo will ich einige Notiz von ihm nehmen. Vielleicht iſt er ein Land⸗Jäger, Aggy— meinſt Du nicht?“

„Ei, ja, Maſſa Richard,“ entgegnete der Schwarze ein wenig verwirrt, denn ihm ſchwebte bereits die Peitſche ſeines Gebieters vor, die einen nicht geringen Schrecken in ihm weckte:—„ja, Sir, ich glaube, er ſo ſeyn.“

„Hatte er einen Pack und eine Art?“

„Nein, Sir, nur eine Büchſe.“

„Büchſe?“ rief Richard, als er die zum Entſetzen ſich ſteigernde Verwunderung des Schwarzen gewahrte.„Beim Jupiter, ſo hat er den Hirſch erlegt! Ich wußte ja, daß Marmaduke keinen Bock im Sprunge ſchießen kann. Wie war es, Aggy? Erzähle mir alles. Wie ich meinen Vetter aufziehen will! Heraus damit, Aggy— nicht wahr, der junge Menſch hat den Bock geſchoſſen und der Richter ihn gekauft? Ha, ha, ha! Nicht wahr?— und jetzt nimmt er ihn mit hinunter, um ihm das Geld auszuzahlen?“

Die Freude über dieſe Entdeckung verſetzte Richard in eine * Land-hunter, einer der Land für eine Niederlaſſung aufſucht.