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Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde / von J. F. Cooper. Nach der letzten, vom Verfasser durchges., mit einem neuen Vorw. und mit Noten begleiteten Ausg. übertr. von C. Kolb
Entstehung
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der zwiſchen immergrünenden Bergen eingebettet und deſſen weiße Oberfläche von den in der Abendſonne ſich verlängernden Schatten rieſiger Tannen anmuthig umdüſtert war; für das dunkle Waſſer⸗ band, das ſich gegen die Mündung des Sees hinzog und ſich nach dem fernen Cheſapeake ſeinen gewundenen Weg bahnte— mit einem Worte, für die veränderten, aber doch noch wohlbekannten Tummel⸗ plätze ihrer Kinderjahre.

Fünf Jahre hatten größere Wechſel hervorgebracht, als man in einem Lande, wo Zeit und Mühe den Werken der Menſchen Dauer verleiht, in einem Jahrhundert ſieht. Für den jungen Jäger und den Richter hatte die Scene wenig Neues, obgleich wohl Niemand aus den düſtern Forſten des Gebirges auftauchen und mit einemmale die herrliche Scenerie des Thales überſchauen konnte, ohne ein inneres Entzücken zu fühlen. Der erſtere ließ ſeinen Blick bewundernd von Norden nach Süden gleiten und ſenkte ſein Antlitz wieder in die Falten ſeines Mantels, während der letztere mit philanthropiſcher Luſt die Fortſchritte des Wohlſtandes, die ſich um ihn her ſichtbar machten, betrachtete. War doch alles die Folge ſeines Unternehmungsgeiſtes, und viel davon die Frucht ſeines eigenen Fleißes.

Das luſtige Klingeln von Schlittengeläute lockte jedoch plötzlich die Aufmerkſamkeit der Reiſenden an, und der lebhafte Ton deſſelben ließ auf das raſche Annähern eines Sleighs ſchließen, deſſen man übrigens des Gebüſches wegen, welches die Straße ſäumte, erſt anſichtig wurde, als beide Geſpanne ganz nahe bei einander waren.

Viertes Kapitel. Was ſoll's? Wem fiel das Roß? Was gibt's denn? Falſtaff. Endlich zeigte ſich durch das laubloſe Gehäge an der Seite der Straße ein großer Sleigh, der von vier Pferden— zwei Grauſchimmeln vorn und zwei pechſchwarzen Roſſen an der Deichſel