Druckschrift 
Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde / von J. F. Cooper. Nach der letzten, vom Verfasser durchges., mit einem neuen Vorw. und mit Noten begleiteten Ausg. übertr. von C. Kolb
Entstehung
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begann dann mit einem L gelten mochte:

„Ich glaube, mein junger Freund, daß der Schrecken mich Euern Namen vergeſſen ließ.— Euer Geſicht iſt mir bekannt; aber ich kann mich Eueres Namens nicht entſinnen, und wenn ich mir dadurch ein ganzes Schock Hirſchſchwänze auf die Mütze ver⸗ dienen könnte.“

„Ich bin erſt ſeit drei Wochen in dieſer Gegend!“ verſetzte der Jüngling kalt,„und dem Vernehmen nach ſind Sie wohl zwei⸗ mal ſo lang abweſend geweſen.“

„Morgen werden's fünf Wochen. Aber doch muß ich Euer Geſicht ſchon geſehen haben, obgleich es mich nach dem gehabten Schrecken nicht Wunder nehmen würde, wenn Ihr mir heute Nacht im Traume vorkämet und in Leintücher gehüllt an meinem Bette auf⸗ und abſpaziertet. Was ſagſt du, Beß? Bin ich compos mentis oder nicht?— Hältſt Du mich für geeignet, in einer großen Jury den Vorſitz zu führen oder— was im gegenwärtigen Augenblicke noch dringlicher iſt— dieſen Abend die Weihnachts⸗ honeurs in der Halle von Templeton zu machen?“

„Für Beides weit geeigneter, lieber Vater,“ erwiederte eine neckiſche Stimme aus der Umhüllung des Caputzenmantels,„als einen Hirſch mit der Vogelflinte zu erlegen.“

Es erfolgte nun eine kleine Pauſe, nach welcher dieſelbe Stimme, jedoch mit ganz verſchiedenem Accente, fortfuhr:

„Wir haben heute allen Grund, aus mehr als einer Rückſicht Gott dankbar zu ſeyn.“

Die Pferde hatten bald eine Stelle erreicht, wo ihnen der Inſtinct zu ſagen ſchien, daß die Reiſe bald ein Ende nehmen würde. Sie biſſen daher in die Zügel, warfen die Köpfe in die Höhe, jagten mit dem Sleigh über den ebenen Grund auf der Höhe des Berges und gelangten raſch zu dem Punkte, wo der Weg zwar plötzlich, aber in weiten Windungen thalabwärts führte.

ächeln, das wohl ſeiner Vergeßlichkeit