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welches ihrem Herzen zuzuſtrömen angefangen hatte, fluthete wieder ungeſtüm gegen ihre Schläfe;„gewiß, es kann keine Stunde gewe⸗ ſen ſeyn, Pfadfinder?“ E
„Eine Stunde?“ rief Jasper gleichzeitig;„nein, nein, mein würdiger Freund; es ſind noch keine zehn Minuten, ſeit Ihr uns verlaſſen habt!“
„Nun, es mag ſo ſeyn, obgleich es mir wie ein Tag vorkam. Ich fange übrigens an zu glauben, daß der Glückliche ſeine Zeit nach Minuten und der Elende nach Monaten zählt. Doch, reden wir nichts mehr davon; es iſt nun Alles vorbei, und viele Worte darüber machen euch nicht glücklicher, während ſie mir nur ſagen, was ich verloren habe, und wahrſcheinlich auch, wie ſehr ich ver⸗ diente, es zu verlieren. Nein, nein, Mabel, Sie brauchen mich nicht zu unterbrechen; ich gebe Alles zu, und Ihre Gegenrede, ſo gut ſie auch gemeint ſeyn mag, wird meinen Sinn nicht ändern. Nun, Jasper, ſie iſt die Eure, und obgleich es mich ſchwer an⸗ kommt, daran zu denken, ſo will ich doch glauben, daß Ihr ſie glücklicher machen werdet, als ich es vermocht hätte, denn Eure Gaben ſind beſſer dazu geeignet, obgleich ich, ſo weit ich mich kenne, mir alle Mühe gegeben haben würde, das Gleiche zu thun. Ich hätte wohl beſſer gethan, dem Sergeanten nicht zu glauben, und mich an das halten ſollen, was mir Mabel am See ſagte; denn Vernunft und Urtheilskraft mußten mir ſagen, daß ſie Recht hatte; aber es iſt ſo angenehm, das zu denken, was wir wünſchen, und man läßt ſich ſo leicht beſchwatzen, wenn man ſich ſelbſt gern überreden möchte. Aber ich habe es ſchon geſagt, was nützt all das Gerede? Es iſt zwar wahr, Mabel ſchien einzuwilligen, aber ſie that es ja nur ihrem Vater zu Gefallen— und weil ſie ſich wegen der Wilden fürchtete—“
„Pfadfinder!“
„Ich verſtehe Sie, Mabel; aber ich habe Sie nicht kränken wollen— gewiß nicht. Bisweilen iſt's mir, als möchte ich gerne
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